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Tempus Fugit #313

Aus Gründen fasse ich mich heute kurz. Meine Anspannung ist im Moment sehr groß.

Diese Woche (aus-)gelesen: 2

  • Tanja Kinkel: Grimms Morde
  • Mary Hooper: At the Sign of the Sugared Plum. Netter historischer Jugendroman über London während des letzten großen Ausbruchs der Pest.

Ich lese gerade:

  • Thomas Malory: König Artus. Ja, ich lese es tatsächlich nach 22,5 SuB-Jahren!
  • Stefan Aust: Der Baader-Meinhof-Komplex

Neuzugänge: 2

  • Deborah Feldman: Unorthodox
  • P. D. James: The Children of Men

Diese Woche ausgehört: 1

  • Emer O’Toole: Girls Will Be Girls

Ich höre gerade:

  • Rebecca Gablé: Die fremde Königin. 2. Teil der Geschichte um Kaiser Otto. Ich hatte bereits Teil 1 als Hörbuch gelesen von Detlef Bierstedt gehört.

Hörbuchneuzugänge: 1

  • Rebecca Gablé: Die fremde Königin

Geguckte Filme/DVDs:

  • Folge 3 und 4 der zweiten Staffel von Poldark *schmacht*

Gerichte der Woche:

Würzige Pilz-Reis-Pfanne

Spaghetti mit Rosenkohl-Möhren-Ragout. Aus der aktuellen Köstlich vegetarisch.

Ich habe ja schon letzte Woche erwähnt, dass ich morgen einen Horror-Panik-Termin habe. Nächste Woche bin ich dann hoffentlich wieder schreibfreudiger. Habt eine schöne Lesewoche!

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(c) HarperCollins

Deutscher Titel: Der Fluss – Deine letzte Hoffnung

Sprecherin: Cassandra Campbell

Dauer: 9 h 8 min

USA zur Jetztzeit. Seit vier Jahren hat Malorie das Grundstück, auf dem sie mit ihren beiden kleinen Kindern lebt, nicht mehr verlassen. Alle Fenster sind verhängt, sie und die Kinder müssen bei den seltenen Aufenthalten im Freien Augenbinden tragen. Die Kinder haben ein geschultes Gehör, wie man es von Sehbehinderten kennt. Warum? Vor vier Jahren gab es erste Fälle von plötzlich auftretendem Wahnsinn bei beliebigen Personen, der immer innerhalb kürzester Zeit mit dem Selbstmord der Menschen endete. Bald stellte sich heraus, dass der Wahnsinn von etwas ausgelöst wurde, das die Personen gesehen haben. Innerhalb weniger Wochen bricht die gesamte Gesellschaft zusammen. Nur vereinzelt überleben Menschen allein oder in kleinen Gruppen. Auch Malorie hat einmal einer solchen Gruppe angehört. In Rückblenden erinnert sie sich an die Geschehnisse der letzten vier Jahre, während sie einen Fluchtversuch mithilfe eines Bootes auf dem Fluss vorbereitet, der hinter dem Grundstück verläuft.

Von einigen Booktubern hatte ich erfahren, dass dieses Buch absolut furchteinflößend und gruselig sei. Außerdem sollte die Hörbuchversion gut sein. Das kam mir gelegen, denn Hörbücher bieten eine gute Möglichkeit, neuere Bücher zu konsumieren, ohne den SuB zu belasten. Die Prämisse des Buchs ist wirklich originell, es handelt sich um eine ganz andere Art von Grusel, die ich sehr interessant und erfrischend fand. Es ist ein subtiler Grusel, jedoch nicht im traditionellen Sinne, es geht nicht direkt um etwas Übersinnliches. Wir erfahren, dass der Wahnsinn von Kreaturen ausgelöst wird, doch da jeder, der diese sieht, augenblicklich durchdreht und sich umbringt, haben wir nicht die geringste Vorstellung von ihnen. Und genau das macht den Horror aus, den das Buch bietet. Abwechselnd schildert der Autor das Voranschreiten von Malories Fluchtversuch (wir wissen zunächst nicht, was sie vorhat und was ihr Ziel ist) und die Ereignisse seit dem erstmaligen Auftreten des Phänomens. Dieser ständige Wechsel erzeugt zusätzliche Spannung, außerdem ist das Buch im Präsens geschrieben, was ich prinzipiell nicht unbedingt bevorzuge, bei einem Spannungsroman jedoch durchaus sinnvoll ist.

Das Buch ist also gut geschrieben, spannend und wirklich gruselig, lediglich mit der Glaubwürdigkeit hapert es ein bisschen. Kaum vorstellbar scheint es, dass Menschen eine solche Situation wirklich durchhalten, die Augenbinde immer Schlimmeres verhindert und vor allem, dass Menschen, die sich bisher ganz auf ihren Augensinn verlassen haben, eine Orientierung ohne diesen möglich sein soll. Klug ist hierbei die Hinzunahme der Kinder, die Monate nach dem Beginn der Katastrophe geboren wurden und deren Hörvermögen von ihrer Mutter trainiert wurde.

Ein solides und originelles Werk der Spannungsliteratur mit kleinen Schwächen, aber absolut lesenswert.

 

Tempus Fugit #312

Ein seltenes Himmelsphänomen namens Sonne erhellt mein sonntägliches Chaoszimmer Wohnzimmer. Vielleicht besteht ja noch Hoffnung, dass auch ich mich irgendwann wieder vor die Tür wage. Hab es diese Woche schon mal versucht, was aber angesichts zu erwischender Busse nur wieder zu Hektik geführt hat. Falls unsere Waldwege je wieder trocknen, würde ich eventuell sogar mal einen Walk (Läufe schaffe ich nicht) zum Binsenweiher unternehmen. Soll aber wieder windig werden. Nun denn.

Diese Woche (aus-)gelesen: 0

Ich lese gerade:

  • Tanja Kinkel: Grimms Morde. Bin fast durch. Passt sehr gut dazu, dass ich endlich auch wieder regelmäßig in Annette von Droste-Hülshoffs Gedichten lese. Tanja Kinkel hat mir die Dichterin nähergebracht. Ich will jetzt unbedingt ins Münsterland die Burg Hülshof ansehen und Moorspaziergänge machen!
  • Stefan Aust: Der Baader-Meinhof-Komplex

Neuzugänge: 1

  • Caroline Fraser: Prairie Fires – The American Dreams of Laura Ingalls Wilder. Wenn es eine neue LIW-Biografie gibt, muss ich die natürlich sofort haben.

Diese Woche ausgehört: 1

  • Leila Slimani: Dann schlaf auch du. Rezension folgt.

Ich höre gerade:

  • Emer O’Toole: Girls Will Be Girls. Dressing Up, Playing Parts and Daring to Act Differently. Ich kann verstehen, wieso alle Booktuberinnen dieses Buch lieben. Es öffnet Augen und ist wunderbar humorvoll geschrieben. Hab gleich mal Emer O’Tooles Blog und Twitter-Account abonniert. Kann kaum aufhören, es zu hören.

Hörbuchneuzugänge: 1

  • Emer O’Toole: Girls Will Be Girls

Geguckte Filme/DVDs:

  • Folge 1 und 2 der zweiten Staffel von Poldark *schmacht*

Gerichte der Woche:

Tagliatelle mit Austernpilz-Lauch-Blauschimmelkäse-Sauce. Aus der aktuellen Köstlich vegetarisch. Das war so lecker! Hat sogar meinem Vater geschmeckt 😉

Schwarzwurzeln in Currysahne mit Naturreis. Circa 2-mal im Jahr lasse ich mich auf die Sauerei ein und kaufe frische Schwarzwurzeln…

Dieses Brot aus Emmer-Vollkorn- und Dinkelmehl ist mir richtig gut gelungen und schmeckt richtig lecker!

Zum Schluss noch etwas Flausch:

Nächste und übernächste Woche habe ich je einen Angsttermin. Vor allem der übernächsten Montag wird sehr heftig für mich, nachdem ich diese Woche schon schlechte Nachrichten bekommen habe (es ist aber niemand krank). Ich hoffe, meine Bücher und Ross Poldark können mich ausreichend ablenken. Ich wünsche euch eine schöne Woche!

(c) David Fickling Books

Deutscher Titel: Über den wilden Fluss

Der elfjährige Malcolm wohnt in Oxford direkt am Fluss in dem von seinen Eltern betriebenen Pub. Er ist stolz auf sein Paddelboot, die Belle Sauvage, mit der er auf der Themse unterwegs ist, wenn er nicht im Pub helfen muss oder am gegenüberliegenden Ufer den freundlichen Nonnen in ihrem Kloster hilft. Malcolm beobachtet einige merkwürdige Neuankömmlinge in Oxford, im Pub treffen sich Männer, die Politiker zu schein scheinen, und ein seltsamer Mann mit einer dreibeinigen Hyäne als Daemon schleicht um die Mauern des Klosters. Sie alle scheinen sich für das kleine Baby zu interessieren, um das sich die Nonnen seit Kurzem kümmern und das Malcolm schon liebgewonnen hat. Das Baby namens Lyra.

Beim Tippen des letzten Satzes kamen mir die Tränen. Philip Pullmans „His Dark Materials“-Trilogie zählt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und dass jetzt nach 20 Jahren weitere Bücher erscheinen, die in der wunderbaren Welt (bzw. den Welten) von Lyra spielen, ist für mich wirklich ein emotionales Ereignis.

Und so war es von der ersten Seite an wie Heimkommen. Die Vorgeschichte zu „Der goldene Kompass“ ist weniger komplex als die ursprüngliche Trilogie und führt wenig Neues ein, doch dies bewirkt eben diese Vertrautheit, diese besondere Stimmung. Die Seiten des Buches atmen Lyras Oxford.

Die allgemeine Erwartungshaltung an das Prequel war so hoch, dass ich bewusst versucht habe, meine eigenen Erwartungen niedrig zu halten, das Staunen, das Philip Pullmans Fantasie in His Dark Materials immer wieder auslöste, und die Faszination für die Rolle, die Lyra im Universum spielt, würde ausbleiben, das war mir klar. Und so konnte ich Malcolms Geschichte einfach genießen, mir Zeit lassen, ich musste das Buch nicht verschlingen und das war gut so.

Pullman erschafft erneut liebenswürdige Charaktere, die man im Verlauf des Buches wirklich kennenzulernen scheint. Hannah erinnert definitiv an Mary, doch die übrigen Personen sind völlig eigenständige Figuren. Natürlich kommen auch einige Charaktere aus His Dark Materials vor, etwa Lord Asriel.

Sehr niedlich fand ich Baby-Pantalaimon, der entsprechend seinem Alter genausowenig sprechen kann wie Lyra und Tierbaby-Gestalten annimmt.

Im Buch finden sich zahlreiche Verweise auf Mythen und Märchen, diesen Aspekt fand ich im Prequel sogar stärker betont, insbesondere während Malcoms Reise mit der La Belle Sauvage auf der Themse.

Mir fällt gerade auf, dass ich es mir sehr schwer fällt, hier eine ordentliche Rezension zu schreiben, His Dark Materials hat bei mir eben einen Stellenwert nicht allzu weit unterhalb vom Herr der Ringe 😉

Daher sage ich nur noch: Erwartet kein zweites His Dark Materials, sondern eine Gelegenheit, wieder in Lyras Welt abzutauchen. Für die beiden weiteren Bücher der Trilogie würde ich mir noch Ausflüge in die anderen Parallelwelten erhoffen.

(c) Rowohlt

Übersetzung aus dem Spanischen: Willi Zurbrüggen

London, Ende des 19. Jahrhunderts: Der junge Andrew Harrington will sich das Leben nehmen. Vor Jahren wurde seine Geliebte Marie Kelly Opfer des berüchtigten Jack the Ripper und er meint, nicht mehr damit leben zu können. Sein engster Freund hat jedoch eine Idee für ihn: Ein Unternehmer bietet Zeitreisen in das Jahr 2000 an, er hat selbst schon an einer solchen teilgenommen und wurde im verwüsteten London Zeuge des furiosen Kampfes des Helden Derek Shackleton gegen die herrschenden Maschinenmenschen. Wenn eine Reise ins Jahr 2000 möglich ist, warum dann nicht auch eine zurück in das Jahr, in dem Jack the Ripper sein Unwesen trieb? Es müsste möglich sein, Marie zu retten, schließlich wurde der Mörder gefasst und man müsste ihn nur rechtzeitig abfangen? Der Zeitreisenanbieter Murray verweist Andrew und seinen Freund an den Schriftsteller, der die Zeitmaschine auf Papier erfunden hat: H. G. Wells

Dass wir es hier mit einer alternativen Geschichte zu tun haben, wird bereits klar, als festgestellt wird, Jack the Ripper sei gefasst worden, denn dies ist, wie wir alle wissen, niemals passiert. Doch in welchem „Ausmaß“ Zeitreisen hier thematisiert werden, hatte ich keinesfalls geahnt. Man braucht etwas Geduld mit diesem Roman und darf keine Probleme mit vielen Figuren haben, die in unterschiedlichen Teilen des Buches im Vordergrund stehen. Es gibt folglich keinen klaren Protagonisten in „Die Landkarte der Zeit“ und der Plot ist, anders kann man es nicht sagen, chaotisch. Doch wer sich darauf einlässt und die Handlung einfach mal auf sich zukommen lässt, wird hier hervorragend unterhalten. Wenn man ordentlich gräbt, findet man sicher Logiklücken, Zeitreisen kommen nicht ohne Paradoxon aus. Doch dieser Herausforderung stellt sich Palma und meistert sie, wenn auch nicht unbedingt mit Bravour. Das unvermeidliche Paradoxon kommt zur Sprache und wird lässig und geschickt umgangen. Das hat mir gefallen.

Sprachlich ist anzumerken, dass es die eine oder andere schwülstige Stelle gibt („das Feuer seiner Geliebten“, „Glut einer unverdienten Leidenschaft“ usw.), aber auch ein paar ganz gefällige Metaphern und Vergleiche:

„… und schaute die Schriftsteller an mit einem Lächeln, das an den abblätternden Putz einer Wand erinnerte.“ (Seite 612)

Das kann ich mir richtig schön vorstellen, finde ich äußerst gelungen. Im Übrigen liest sich das Buch gut.

Gefallen hat mir auch, in diesem Roman wieder auf mein Lieblingssthema, die Unzuverlässigkeit der Erinnerung, zu stoßen, wobei das in einem Buch, in dem sich alles um die Zeit dreht, auch naheliegend ist.

Ich kann gut verstehen, dass manch einer sich von der Verworrenheit des Romans überwältigt fühlt, doch wer ihn so annimmt, wird seinen Spaß daran haben. Ich freue mich darauf, die beiden Fortsetzungen zu lesen und bin gespannt, was Palma uns da auftischt. Außerdem habe ich jetzt Lust, mal wieder H. G. Wells zu lesen.

Ich hoffe, ihr seid alle gut im Jahr 2018 angekommen! Ich habe inzwischen mein erstes Buch für das Jahr beendet und kann es gar nicht erwarten, weitere in meine Excel-Datei einzutragen. Ich bin auch schon gespannt, was meine SuB-Bereinigung ergeben wird. Unter anderem sah ich in der Tabelle zum ersten Mal schwarz auf weiß, wie lange manche Bücher bei mir schon subben. Erstaunliche 22,5 Jahre. Daher der Beschluss: Dieses Jahr lese ich endlich „König Artus“ von Thomas Malory. Und meine Lektüre der Gesamtausgabe von E. A. Poe, die ich mir mit 20 gekauft habe, muss ich auch mal fortsetzen!

Diese Woche (aus-)gelesen: 1

  • Philip Pullman: The Book of Dust, Vol. 1 – La Belle Sauvage

Ich lese gerade:

  • Tanja Kinkel: Grimms Morde. Ich stelle mal wieder fest: Auch weil ich englische Klassiker den deutschen immer vorgezogen habe, weiß ich viel weniger über Deutschland zu Beginn des 19. Jahrhunderts als über Großbritannien in dieser Zeit. Tanja Kinkels Buch wird da sicher ein bisschen helfen und mich auch zu weiterer Lektüre veranlassen. Immerhin lese ich jetzt endlich wieder jeden Abend ein bis zwei Gedichte in der Lyrik-Gesamtausgabe von Annette von Droste-Hülshoff (bis ich die über 700 Seiten geschafft habe!)
  • Stefan Aust: Der Baader-Meinhof-Komplex. Mir wurde klar, dass ich dieses Buch nie lesen werde, wenn ich es als „Hauptbuch“ lese. Daher lese ich jetzt jeden Abend nach den 2 Gedichten 2 der praktischerweise sehr kurzen Kapitel in diesem Sachbuch, bevor ich mich ans Hauptbuch mache. Jahaaa, voll das organisierte Lesen! Muahaha!

Neuzugänge: 0

Diese Woche ausgehört: 1

  • Josh Malerman: Bird Box

Ich höre gerade:

  • Leila Slimani: Dann schlaf auch du. Die Geschichte finde ich sehr spannend, mich nervt nur diese ständige Verwendung des Perfekt.

Hörbuchneuzugänge: 1

  • Leila Slimani: Dann schlaf auch du

Geguckte Filme/DVDs:

  • äh, nix, glaube ich

Gerichte der Woche:

Eins meiner Leibgerichte: Dhal mit roten Linsen und Kokosmilch

Lecker Kartoffelsuppe

Und: Ich habe endlich mal wieder Brot gebacken! Hatte ganz vergessen, wie viel Spaß das macht!

 

Ich kann es kaum erwarten, meine Bücher heute Abend weiter zu lesen. Mal sehen, ob ich es schaffe, wie geplant eine Folge Poldark zu schauen. Hab grad gar keine Lust auf Serien. Das ist wohl der Game of Thrones-Hängover. Jetzt werde ich dann wohl mal die Weihnachtslichtchen abmachen. Seufz, ich mag Lichtchen beim Lesen abends und zu viele Kerzen machen das Zimmer stickig. Mal sehen, ob ich irgendwelche nichtweihnachtliche Lichtchen finde.

Euch allen einen schönen Sonntag!

 

2017 war ein gutes, aber nicht sehr gutes Lesejahr für mich, es fällt insgesamt etwas schlechter aus als die beiden letzten Jahre. Ich hatte entschieden zu viele Neuzugänge, vor allem im Buchmessenmonat Oktober bin ich *etwas* eskaliert. Es waren 5 echte Highlights dabei (kommen unten nach der Bücherliste).

Gelesen: 54

  • Silvia Tennenbaum: Straßen von gestern – Rezension
  • Sarah Perry: The Essex Serpent – Rezension
  • Sarah Andersen: Adulthood is a Myth
  • Dee Brown: Bury My Heart at Wounded Knee – Rezension
  • Peter Härtling: Hallo Opa Liebe Mirjam
  • Sherman Alexie: The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian – Rezension
  • Edward S. Curtis: Die Indianer Nordamerikas – Die kompletten Portfolios
  • Marlen Haushofer: Die Wand – Rezension
  • Stephen Fry: Moab is My Washpot – Rezension
  • William Golding: Lord of the Flies – Rezension
  • Günther Thömmes: Der Bierzauberer
  • Dennis Lehane: Shutter Island – Rezension
  • Dr. Nadja Hermann: Fettlogik überwinden – Rezension
  • Konami Kanata: Kleine Katze Chi – Chi’s Sweet Home (Manga)
  • Shona MacLean: The Redemption of Alexander Seaton
  • Kai Meyer: Seide und Schwert – Rezension
  • Yaa Gyasi: Homegoing – Rezension
  • Vladimir Nabokov: Lolita – Rezension
  • Han Kang: Die Vegetarierin – Rezension
  • Sarah Andersen: Big Mushy Happy Lump
  • Anne Moody: Coming of Age in Mississippi – Rezension
  • N. K. Jemisin: Die Erbin der Welt
  • Philippa Gregory: The Boleyn Inheritance – Rezension
  • Kai Meyer: Lanze und Licht
  • Naomi Alderman: The Power – Rezension
  • Walter Reinhard: Die keltische Fürstin von Reinheim
  • Sebastian Barry: The Secret Scripture – Rezension
  • Maja Lunde: Die Geschichte der Bienen – Rezension
  • Allie Brosh: Hyperbole and a Half
  • Rebecca Gablé: Das Lächeln der Fortuna – Rezension
  • George Saunders: Lincoln in the Bardo – Rezension
  • Bill Bryson: Made in America – Rezension
  • Sebastian Barry: Days Without End – Rezension
  • Barbara Kunrath: Schwestern bleiben wir immer
  • Emily Fridlund: History of Wolves – Rezension
  • Margaret Atwood: The Penelopiad – Rezension
  • Colson Whitehead: The Underground Railroad – Rezension
  • Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher
  • Fiona Mozley: Elmet – Rezension
  • Roger Clarke: A Natural History of Ghosts – 500 Years of Hunting for Proof – Rezension
  • The Queen (of Twitter): Gin o‘ Clock
  • Carson McCullers: The Heart is a Lonely Hunter – Rezension
  • Jean-Yves Ferri, Didier Conrad: Asterix in Italien
  • Kai Meyer: Drache und Diamant
  • Diane Setterfield: The Thirteenth Tale – Rezension
  • Daniel Kehlmann: Du hättest gehen sollen
  • Kazuo Ishiguro: Never Let Me Go – Rezension
  • Yuval Noah Harari: Sapiens. A Brief History of Humankind – Rezension
  • Susannah Cahalan: Brain on Fire – Rezension
  • Paul Devereux: Der heilige Ort, Vom Naturtempel zum Sakralbau: Wie die Menschen das Heilige in der Natur entdecken
  • Kazuo Ishiguro: A Pale View of Hills – Rezension
  • Jen Campbell: The Beginning of the World in the Middle in the Night
  • Félix J. Palma: Die Landkarte der Zeit – Rezension folgt
  • Charles Dickens: Our Mutual Friend

Abgebrochen: 4

  • Ron Markus: Romantik für Anfänger
  • William H. Calvin: Wie der Schamane den Mond stahl
  • Norman Spinrad: Der stählerne Traum
  • Ellen Jacobi: Frau Schick macht blau

Gehört: 20

  • J. K. Rowling: Harry Potter and the Order of the Phoenix (Re-read)
  • Peter Wohlleben: Das Seelenleben der Tiere – Rezension
  • Carrie Fisher: The Princess Diarist – Rezension
  • Petra Schier: Das Haus in der Löwengasse
  • J. K. Rowling: Harry Potter and the Half-Blood Prince (Re-read)
  • Thomas Melle: Die Welt im Rücken – Rezension
  • Graeme Macrae Burnet: His Bloody Project – Rezension
  • Nicole Jäger: Die Fettlöserin – Rezension
  • J. K. Rowling: Harry Potter and the Deathly Hallows (Re-read)
  • Heinz Strunk: Jürgen – Rezension
  • Ayobami Adebayo: Stay With Me – Rezension
  • Helmut Schmidt: Was ich noch sagen wollte
  • Philip Pullman: Northern Lights (Re-read)
  • Zadie Smith: Swing Time
  • Mohsin Hamid: Exit West – Rezension
  • Philip Pullman: The Subtle Knife (Re-read)
  • Marc-Uwe Kling: Qualityland – Rezension
  • Philip Pullman: The Amber Spyglass (Re-read)
  • Ranga Yogeshwar: Nächste Ausfahrt Zukunft – Rezension
  • Josh Malerman: Bird Box – Rezension folgt

Insgesamt: 74

Neuzugänge: (ohne Hörbücher): 71

Schluck. Haarscharf vorbei am SuB-Aufbau…

Gelesene Seiten: 27016

Seiten pro Tag: 74

Das ist etwas weniger als im letzten Jahr.

 

Highlights:

 

Platz 1: Yaa Gyasi: Homegoing (Deutsch: Heimkehren)

Platz 2: Naomi Alderman: The Power (Deutsch: Die Gabe, erscheint am 12.03.2018)

Platz 3: Margaret Atwood: The Penelopiad (Deutsch: Die Penelopiade, antiquarisch erhältlich)

Platz 4: Kazuo Ishiguro: A Pale View of Hills (Deutsch: Damals in Nagasaki)

Platz 5: Ayòbámi Adébéyò: Stay With Me (noch nicht in einer deutschen Ausgabe erhältlich)

 

Bemerkenswert ist für mich vor allem, dass Stay With Me es auf diese Liste geschafft hat. Ich hatte zunächst nur 4 Sterne für das Buch vergeben (ich kann nicht mehr sagen warum), doch es ist mir im Gedächtnis geblieben wie eben nur die anderen 4 Highlights in diesem Jahr, daher gehört es auf die Liste. Ich hoffe sehr, dass die deutschen Verlage noch auf das Buch aufmerksam werden, es war immerhin auf der Shortlist für den Bailey’s Prize und wurde im englischsprachigen Raum von den Booktubern gefeiert. Es hätte eine Übersetzung ins Deutsche wahrlich verdient.

Ansonsten ist noch anzumerken, dass unter den 74 gelesenen Büchern 16 Sachbücher waren. Damit bin ich ganz zufrieden, vielleicht lässt sich das noch ein bisschen steigern.

Außerdem freue ich mich darüber, dass sich in diesem Jahr zwei neue Lieblingsautoren herauskristallisiert haben, nämlich Margaret Atwood und Kazuo Ishiguro. Ich werde meine Links demnächst entsprechend aktualisierien 🙂

Im nächsten Jahr werdet ihr an dieser Stelle dank der Lesejahr-Excel-Tabelle wahrscheinlich eine sehr viel ausführlichere Statistik finden. Ich habe jetzt nicht durchgezählt, aber ich habe viele Bücher von weiblichen Autoren gelesen und bei den Highlights sind Frauen absolut in der Überzahl.

Was haltet ihr von meinem Lesejahr und von meinen Highlights? Habt ihr die Bücher auch gelesen oder wollt ihr sie lesen? Habt ihr im letzten Jahr neue Lieblingsautoren gefunden? Und wie war euer Lesejahr?

Ich wünsche euch ein schönes und vor allem gesundes Lesejahr 2018!