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Archive for April 2017

Tempus Fugit #265

Frühling für einen Tag. Schade, dass das morgen schon wieder vorbei ist mit dem schönen Wetter. Wir wollten das heute ausnutzen und waren auf dem Frühlingsfest auf dem Finkenrech, leider war es dort so voll, dass es mir nicht gefallen konnte. Nächstes Mal bin ich gewarnt.

 

Diese Woche (aus-)gelesen: 1

  • Yaa Gyasi: Homegoing. Um dieses Buch aus meiner Sicht zu beschreiben, reicht eigentlich ein Wort: Perfektion. Eine Rezension wird es natürlich trotzdem geben 🙂

Ich lese gerade:

  • Vladimir Nabokov: Lolita. Ich Dummerle hab mir eine deutsche Übersetzung gekauft, weil ich annahm, die Originalsprache sei Russisch. Bis ich dann gelesen habe, das Buch sei eine Liebeserklärung an die englische Sprache… Als mir gestern Abend klar wurde, wie wichtig die Sprache in dem Buch ist, habe ich mir die englische Kindle-Ausgabe heruntergeladen. Das Hardcover ist dann fürs Regal.

Neuzugänge: 3

  • Kai Meyer: Drache und Licht
  • Kai Meyer: Lanze und Diamant:
  • Michaela A. Karl: Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber.

Ich wollte die beiden Folgebände der Wolkenvolk-Trilogie passend zu meinem ersten Band haben, die hab ich dann gebraucht bei Medimops ergattert. (Diese Ausgaben sind neu nicht mehr erhältlich.) Die Dorothy Parker-Biografie ist eine Zugabe zur Vermeidung der Versandkosten 🙂

Diese Woche (aus-)gehört: 0

Ich höre gerade:

  • J. K. Rowling: Harry Potter and the Deathly Hallows

Hörbuchneuzugänge: 0

Geguckte Filme/DVDs:

  • Die sechste Folge der 6. Staffel von Call the Midwife

Gerichte der Woche:

Es gab unter anderem Ruccola-Risotto, aber nur bei diesem Gericht von gestern Abend habe ich ans Fotografieren gedacht:

Spargel mit Linsen-Kräuter-Salsa und Omelett. Ich gehöre zwar nicht zu den Kohlehydrat-Total-Verweigerern, aber das Gericht war schon eher eiweißlastig 🙂

Ich stelle gerade fest, dass das neue Handy wirklich viel schärfere Fotos macht als das alte (oh Wunder ;-)). Dann zeig ich euch noch zwei nicht essensbezogene.

Auf Instagram hat vielen dieses Bild von meinem Bilbo gefallen 🙂

 

Heute Morgen auf dem Finkenrech. Mir hätte es wirklich gefallen dort, wenn die Menschenmassen nicht gewesen wären.

Ich werde jetzt noch ein bisschen Booktube schauen, bevor ich mich nachher auf den Besen werfe und zum Bocksberg fliege. (Es gibt übrigens tatsächlich einen „Boxberg“ bei uns in der Nähe ;-))

Ich hoffe, ihr könnt den ersten Mai morgen trotz schlechterem Wetter genießen!

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(c) Carlsen

China im 18. Jahrhundert, und zwar ein China, in dem Drachen real sind. Das Mädchen Nugua sollte als Baby den Drachen geopfert werden, stattdessen zogen sie sie groß. Nugua kennt keine Menschen, sieht sich selbst als Drache. Doch dann verschwinden die Drachen über Nacht spurlos. Nugua macht sich auf die Suche nach ihnen. Ein paar Kilometer weiter oben lebt der vierzehnjährige Niccolo am Rand einer gigantischen Wolke. Ja, einer Wolke. Das aus Italien stammende Wolkenvolk kannte einst eine vom großen Leonardo entwickelte Technologie, die Wolken verfestigt und bewohnbar macht. Seitdem ist viel Zeit vergangen und beim Wolkenvolk sind Wissen und Bücher verpönt. Was sich als fatal herausstellt, als die Aetherpumpen, die die Wolke stabil halten, plötzlich versagen und die Wolke abzustürzen droht. Niccolo macht sich seinerseits auf der festen Erde auf die Suche nach den Drachen, denn deren Atem ist nichts anderes als der kostbare Aether.

Ich wollte schon länger einmal ein Buch von Kai Meyer lesen und der erste Band der Wolkenvolk-Trilogie war nun mein erstes Werk von ihm. Ich hatte eine ganze Weile keine klassische Fantasy gelesen und fühlte mich in dem Buch gleich wohl. Das World Building ist nicht das plausibelste, aber wirklich innovativ und schön gemacht. Das Kopfkino hat bei diesem Buch bestens funktioniert. Alternative Welten zu unserer finde ich immer besonders reizvoll und die Situierung in China ist mal etwas anderes. Die Figuren sind nicht sehr tiefgängig, aber liebevoll gezeichnet, Nukua steht durch ihre Kindheit bei den Drachen hervor, der „Kostümmensch“ Feiquing sorgt für Comic Relief.

Auch sprachlich ist Kai Meyers Buch schön gemacht, wobei man im Hinterkopf behalten sollte, dass es sich um ein Jugendbuch handelt.

„Seide und Schwert“ ist kein Meisterwerk, aber schöne, kurzweilige und originelle Fantasy, die beiden Fortsetzungen werde ich gerne zur Hand nehmen.

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Tempus Fugit #264

Am Freitag hat mich nun der halb erwartete private GAU erreicht, aber ich will gar nicht groß darüber sprechen. Das Thema wird mich in den nächsten Wochen schon genug beschäftigen und ich will versuchen, den Blog das nicht spüren zu lassen.

Außerdem hat mein Handy beschlossen, dass ich es jetzt endgültig so überfordere, dass es nicht mehr will, sprich, ich musste ein Neues bestellen, bis das ankommt, bin ich möglicherweise nicht ganz so „responsiv“. Habe ein wenig Bammel, dass die Umparkung der SIM-Karte nicht ganz reibungslos verläuft, hat jemand da Erfahrungen (Samsung/Android)? Die Nano-SIM-Größe ist bei meinem Modell schon ausgestanzt, sodass ich nur den größeren Mikro-SIM-Rahmen abmachen muss. Muss man alle Nicht-Google-Apps neu installieren oder merkt die SIM-Karte sich die?

Diese Woche (aus-)gelesen: 2

  • Shona MacLean: The Redemption of Alexander Seaton
  • Kai Meyer: Seide und Schwert

Ich lese gerade:

  • Yaa Gyasi: Homegoing. Das Buch ist wie erwartet genau mein Ding!

Neuzugänge:0

Diese Woche (aus-)gehört: 1

  • Nicole Jäger: Die Fettlöserin

Ich höre gerade:

  • J. K. Rowling: Harry Potter and the Deathly Hallows

Hörbuchneuzugänge: 1

  • J. K. Rowling: Harry Potter and the Deathly Hallows

Geguckte Filme/DVDs:

  • Der letzte Teil von diesem Charité-Historiendrama. Interessantes Ende, hatte ich nicht so erwartet. Insgesamt war die Miniserie recht interessant, wenn auch nicht großartig.
  • Die fünfte Folge der 6. Staffel von Call the Midwife. Wichtiges, schlimmes Thema dieses Mal: weibliche Genitalverstümmelung. Konnte einem das Herz brechen.

Gerichte der Woche:

Ähm. Ich habe diese Woche nichts gekocht, was ich euch nicht schon gezeigt habe, und das eine neue Rezept ist dem GAU zum Opfer gefallen. Nächste Woche wieder.

Ich gehe jetzt zu meiner Schwester zum Aperol-Antrinken gegen den GAU. Nee quatsch, keine Sorge ich ergieße meinen Kummer nicht in Alkohol.

Habt alle eine bitte etwas wärmere Woche als die letzte!

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(c) Audiobuch

Sprecherin: Nicole Jäger

Dauer: 7 h 56 min

Als Nicole Jäger meint, einen Herzinfarkt zu haben, hat sie keine Ahnung, wie viel sie wiegt. Beim letzten Wiegen vor Ewigkeiten waren es 140 Kilo. Und jetzt bekommt sie offenbar die Quittung. Nicole verspricht ihrem Körper, dass jetzt alles anders wird, wenn er nur jetzt nicht aufgibt. Als sie mithilfe zweiter Waagen ihr tatsächliches Gewicht ermittelt, kann sie es nicht fassen: über 340 Kilo…

Ernährungs- und Abnehmcoach Nicole Jäger erzählt in ihrem ersten Buch von ihrem eigenen langen und steinigen Weg zur Halbierung ihres Gewichts. Sie bringt immer noch ca. 160 kg auf die Waage, aber 170 Kilo Gewichtsverlust? Ohne Magen-OP, sei vermerkt. Davor habe ich auf jeden Fall Respekt.

Einige zweifeln Jägers hohes Ausgangsgewicht und ihre Fachkenntnisse bzw. Wissenschaftlichkeit an. Ich habe selbst zu wenig Ahnung, um dies beurteilen zu können, und will mir daher auch nicht anmaßen, darüber zu urteilen. Was eine Empfehlung des Buches angeht, möchte ich schon mal vorwegnehmen: Das Buch ist unterhaltsam, sympathisch und lustig geschrieben und ganz sicher auch sehr interessant. Ich würde jedoch davon abraten, allein auf der Grundlage dieses Buches abnehmen zu wollen und stattdessen auch andere Ratgeber zur Hand zu nehmen. In einigen Dingen unterscheiden sich Jägers Aussagen stark von denen der anderen Autorin, die zurzeit von sich reden macht und deren Buch „Fettlogik überwinden“ ich ebenfalls kürzlich gelesen und rezensiert habe, nämlich Dr. Nadja Hermann. Beispiel „Hungerstoffwechsel“. Dr. Hermann legt in ihrem Buch plausibel dar, dass es so etwas schlicht nicht gibt. Jäger hingegen warnt ausdrücklich und ausführlich davor. In diesem und anderen Punkten, in denen die Meinungen abweichen, tendiere ich dann doch dazu, Dr. Hermann zu folgen.

In anderen Punkten sind die beiden sich hingegen einig, etwa bei der einfachen Tatsache, dass Diäten wie die „Ananasdiät“ totaler Quatsch sind und dass abnimmt, wer weniger zu sich nimmt, als er verbraucht. Das Kalorienzählen lehnt Jäger jedoch im Unterschied zu Dr. Hermann ab, was ich nicht ganz verstehe. Ich kann mir zumindest für mich selbst nicht vorstellen, ohne Kalorienzählen erfolgreich zu sein.

Nicole Jäger klärt in ihrem Buch auch einige Mythen bezüglich Fettleibigkeit auf und stellt frappierende Vergleiche an. Dicke Frauen freuen sich beispielsweise keineswegs, wenn Männer ihre Vorliebe für Übergewichtige bekunden. Stellen Sie sich vor, ein Mann würde zu einer schlanken Frau sagen: „Ich finde dich ja so schön dünn, da steh ich voll drauf!“ Wie hört sich das an? Genau.

Gefallen hat mir auch Jägers Verteidigung der Kohlenhydrate, ich bin nämlich selbst auch gar kein Fan strenger Kohlehydratdiäten. Klar, Nudelportionen verkleinern und zu Vollkorn greifen, aber gänzlich  verteufeln und darauf verzichten? Nö, nicht für mich, denn der Körper braucht Kohlehydrate.

Gestört hat mich die Repetitivität in dem Buch: Einige Dinge bekommen wir immer wieder zu lesen bzw. zu hören, die 170 Kilo und einige Ratschläge werden mehrfach erwähnt, mit der Zeit erscheinen die Ratschläge auch ein wenig gönnerhaft.

Mein Fazit lautet: Wenn es euch interessiert, dann lest das Buch, oder besser, hört es euch an, denn Nicole Jäger liest genauso sympathisch, wie sie schreibt. Sicher macht das Buch Übergewichtigen auch Mut und motiviert sie (auch wenn Jäger das Wort nicht leiden kann ;-)), abzunehmen und auch bei Rückschlägen am Ball zu bleiben. Wenn ihr selbst abnehmen wollt, greift aber unbedingt auch zu Nadja Hermanns Buch „Fettlogik überwinden„, das überzeugender und seriöser ist.

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rtl5245

(c) Whole Story Audiobooks

Deutscher Titel: Sein blutiges Projekt

Sprecher: Crawford Logan, Cameron Mowat

Dauer: 10 h

Zu Beginn seines für den Man Booker Prize 2016 nominierten Buches erklärt uns der Autor selbst, seine Geschichte basiere auf alten Schriftstücken, die den Fall seines Vorfahren dokumentieren, unter anderem einem von diesem selbst verfassten Bericht über sein Leben und die von ihm verübten Morde. Ergänzt würde diese Darstellung durch Augenzeugenberichten, Prozessakten und Einschätzungen von Psychologen. Die Biografie stellt den größten Teil des Buches dar und wird von Cameron Mowat mit schottischem Akzent, jedoch klarer Aussprache gelesen. Die voranstehenden Aussagen der Dorfbewohner, die den Mörder Roderick Macrae kannten, sind in ihrer Wertung seines Charakters sehr unterschiedlich, sodass der Leser gespannt darauf ist, welches Bild seine Eigendarstellung bieten wird. Dies ist auch unter dem Aspekt besonders interessant, dass wir zu diesem Zeitpunkt bereits wissen, dass Roderick Macraes Verteidiger auf Unzurechnungsfähigkeit plädierte.

Der Leser lernt Roddy Macrae als empfindsamen, intelligenten Jungen kennen, dem man ein grausames Verbrechen eigentlich nicht zutrauen kann. Bereits bei der Darstellung seiner Kindheit tritt das spätere primäre Mordopfer Lachlan Mackenzie als Bösewicht auf, der Roddys Familie bei jeder Gelegenheit schikaniert. Am Ende von Roddys Bericht steht schließlich der Dreifachmord, der so eindringlich geschildert wird, dass es mir beim Zuhören tatsächlich ein wenig den Hals zuschnürte. Diese Schilderung ist wirklich meisterhaft.

Auf Roddys Bericht folgen schließlich der Bericht des Psychologen, der von Roddys Anwalt hinzugezogen wurde, sowie das Prozessprotokoll.

Macrae Burnet baut sein ganzes Buch auf, als handele es sich um „True Crime“, als sei all dies wirklich geschehen, was einen raffinierten Schachzug darstellt. Einzig der Zusatz „A Novel“ deutet darauf hin, dass das ganze Werk tatsächlich ein fiktives ist. Ich war während der Lektüre bis zuletzt unsicher, ob es sich um eine wahre Geschichte handelt, und musste erst recherchieren. Sowohl die ungewöhnliche Erzählweise auf Grundlage verschiedener Dokumente sowie die besonders lebhafte Darstellung des Täters und der Morde machen Macraes Roman zu einem Werk, das (vor allem für Nicht-Krimi-Leser wie mich) ganz eindeutig als Perle des Crime-Genres betrachtet werden kann, sofern man den Roman überhaupt in dieses Genre und nicht als genrefreie Literatur oder als historischen Roman einordnen möchte.

Die Zusammensetzung des Buches aus verschiedenen Schriftstücken wird im Hörbuch durch verschiedene Sprecher (u. a. den Autor selbst) hervorragend umgesetzt, vor allem die Besetzung Cameron Mowats als Sprecher für den Bericht Roderick Macraes ist perfekt, seine jugendliche Stimme passt zu dem erst 17-jährigen Roddy und er spricht wie bereits erwähnt im schottischen Akzent. Deutsche Leser, die nicht sehr vertraut mit dem schottischen Tonfall sind, könnten eventuell ein wenig Schwierigkeiten mit dem Verständnis haben, zumal auch einige schottische Wörter verwendet werden und das Glossar erst nach Ende des Berichts vorgelesen wird. Wer unsicher ist, sollte sich eine Hörprobe anhören.

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Tempus Fugit #263

Frohe Ostern allerseits! Ich habe den Vormittag, der noch trocken war, genutzt, um eine Runde um die nahe gelegenen Weiher zu drehen. Man muss ja schließlich Kalorien verbrennen. Jetzt ist es echt eklig draußen, nass-kalt… Ich hoffe, bei euch ist besseres Wetter.

Diese Woche (aus-)gelesen: 0

Ich lese gerade:

  • Shona MacLean: The Redemption of Alexander Seaton. Ich fasse es nicht, dass ich dieses Buch mit nur knapp über 300 Seiten nicht geschafft habe diese Woche. Aber abends fielen mir mal wieder häufig die Augen zu. Mittlerweile bin ich wenigstens fast am Ende.

Neuzugänge: 3

  • Annie Proulx: Barkskins
  • Julian Barnes: The Noise of Time
  • Robert Harris: Conclave

Anna-Lisa und Kathrin sind schuld!!! Es war einfach unverantwortungsvoll, mich ein zweites Mal in den Buchladen zu lassen!

Diese Woche (aus-)gehört: 1

  • Graeme Macrae Burnet: His Bloody Project. Ich musste recherchieren, um herauszufinden, ob das Buch True Crime ist oder nicht. Ist es nicht, ist aber so aufgezogen. Clever. Hat mir nicht nur wegen des schottischen Sprechers für den Hauptteil gut gefallen.

Ich höre gerade:

  • Nicole Jäger: Die Fettlöserin. Sympathisch geschrieben und vorgelesen von der Autorin. Mehr folgt dann nach Hörende.

Hörbuchneuzugänge: 1

  • Nicole Jäger: Die Fettlöserin

Geguckte Filme/DVDs:

  • Der fünfte Teil von diesem Charité-Historiendrama. Diese Folge fand ich wieder ganz interessant.
  • Die vierte Folge der 6. Staffel von Call the Midwife. Eine neue Hebamme wird eingestellt! Finde sie sehr sympathisch.

Gerichte der Woche:

Es gab unter anderem Kichererbsencurry, aber das habe ich euch glaube ich schon oft genug gezeigt. Neu probiert habe ich das hier:

Bärlauch-Hirsotto mit Brokkoli und karamellisierten Cocktailtomaten. War sehr lecker!

Ich bin jetzt gerade am Verhungern, weil bei meiner Schwester, bei der der Osterkaffee eingenommen wird, erst um 4 Uhr Kaffeezeit ist. Sie ist damit allein schuld an den 2 Stück Schokolade, die ich schon gegessen habe! Die restliche Osterzeit gedenken Bilbo und ich auf der Couch zu verbringen. D. h., morgen will ich aber mal die neue Fitness-DVD testen, die ich vor WOCHEN gekauft habe. Ich kaufe jetzt schon Grundfitness-DVDs für Untrainierte… aber wie jesacht, die Kalorien müssen verbrannt werden. Bin immer noch sehr motiviert 🙂 Tatsächlich habe ich mir noch einen „Body Composition Monitor“ (Körperfettanalysewaage) gekauft (danke für den Tipp, Katja!) und musste der Wahrheit über den Fettanteil in meinem Körper ins Auge schauen. Es ist schlimm. Sehr schlimm.

So viel dazu. Habt trotz des Wetters (immerhin: Lesewetter!) schöne Ostertage!

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(c) Harper Collins

Region Boston, 1954: Der US Marshal Teddy Daniels setzt für Ermittlungen mit seinem neuen Partner Chuck Aule auf eine Insel über, auf der sich ein Krankenhaus für geisteskranke Kriminelle befindet. Von dort ist eine Patientin verschwunden – keiner weiß, wie sie es geschafft haben soll, aus dem Krankenhaus, geschweige denn von der Insel zu fliehen. Was Teddy seinem Partner verschwiegen hat: In dem Krankenhaus hält sich auch der Mann auf, der für den Tod seiner Frau verantwortlich ist…

Wie ihr wisst, hab ich es nicht so mit Krimis und Thrillern. Manchmal mache ich eine Ausnahme, wenn ein Buch inhaltlich besonders vielversprechend klingt oder verspricht, sprachlich besonders gelungen zu sein. Letzteres hatte ich von Shutter Island erwartet, zu Beginn fand ich auch einige schöne Formulierungen, insgesamt muss ich jedoch festhalten, dass das Buch in dieser Hinsicht nicht wirklich heraussticht.

Ein wenig gestört hat mich, dass Patienten des Krankenhauses, die Morde begangen haben, manisch-depressiv sind, denn ich hatte noch im Hinterkopf, dass der von dieser Krankheit betroffene Stephen Fry in „Moab is My Washpot“ darauf hinweist, dass bipolare Menschen normalerweise nur eine Gefahr für sich selbst darstellen und nicht für andere.

Auch inhaltlich konnte mich der Großteil des Buches nicht sehr fesseln, aber schlecht fand ich es auch nicht und ich wusste, dass das Buch eine wirklich unerwartete Wendung enthalten sollte. Und die war dann tatsächlich großartig. Ich hatte einige Theorien aufgestellt und gehofft, dass keine davon zutrifft, tatsächlich wäre ich nie auf die Auflösung gekommen. Allein für diese Auflösung und die letzten Kapitel des Buches lohnt sich die Lektüre, sodass ich das Buch trotz der genannten Mängel definitiv empfehlen kann.

Ob ich weitere Bücher von Dennis Lehane lesen werde, weiß ich noch nicht, bei „Mystic River“  bin ich jedoch nicht abgeneigt.

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