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Archive for September 2017

(c) Vintage Canada

In deutscher Sprache unter dem Titel „Die Penelopiade“ erschienen beim dtv, antiquarisch erhältlich

Wir alle kennen die Geschichte von Odysseus, der zunächst 10 Jahre lang auf Seiten der Athener in Troja kämpfte und die geniale Idee mit dem Trojanischen Pferd hatte und anschließend 10 Jahre lang verirrt durchs Mittelmeer kreuzte, bis er den Weg nach Ithaka und zu seiner Frau Penelope wiederfand, die ihm über all die Jahre treu blieb und sich entschlossener Avancen zahlreicher Heiratskandidaten erwehren musste. Doch die Odyssee wird aus Odysseus‘ Sicht geschildert, wie war das für Penelope, 20 Jahre lang auf den Ehemann zu warten und von Freiern belagert zu werden? Wie nahm sie die kaum noch für möglich gehaltene Rückkehr des Gatten wahr?

Ich sage es euch gleich, mir hat lange kein Buch solches Vergnügen bereitet wie dieses geniale Retelling. Penelope berichtet in der ersten Person von ihrem Leben, mit bissigem Humor und Feminismus. Gleich zu Beginn ruft sie ihre Geschlechtsgenossinnen auf, es ihr nicht gleichzutun, dass es nicht wert ist, zum Rollenmodell zu werden:

„And what did I amount to, once the official version gained ground? An edifying legend. A stick used to beat other women with. Why couldn’t they be as considerate, as trustworthy, as all-suffering as I had been? That was the line they took, the singers, the yarn-spinners. Don’t follow my example, I want to scream in your ears – yes, yours! But when I try to scream, I sound like an owl.“ (Seite 2)

Penelope erzählt die Ereignisse ab dem Zeitpunkt ihrer Kindheit im Rückblick, längst befindet sie sich in der Unterwelt, von wo aus sie auch Einblicke in unsere Gegenwart hat. Moderne Retellings interessieren mich nicht, aber dieser Blickwinkel ist einmalig. Unterbrochen wird Penelopes Prosa von in Versform verfassten Chorgesängen der 12 Mägde, die Odysseus nach seiner Rückkehr hinrichten ließ, da sie sich Penelopes Freiern hingegeben hatten. Ich bin nun wahrlich keine Lyrik-Expertin, tue mich eher schwer damit, aber diese Lyrik! Das konnte mich erreichen, die Sprache ist einfach wunderbar!

Ich erwähnte schon den bissigen Humor, dieser durchzieht das gesamte Buch (auch die Lyrikteile) und hat mir besonders gut gefallen. Sowohl Männer als auch Frauen bekommen dabei ihr Fett weg, etwa die Schwiegermutter Antikleia oder die selbstsüchtige Cousine Helena.

Margaret Atwoods Penelopiade ist in meinen Augen ein Meisterwerk, ich fand das Buch schlicht großartig. Bereits Atwoods Roman „Alias Grace“ konnte mich ja absolut überzeugen, damit ist Margaret Atwood wohl auf dem Weg, meine Lieblingsautorin zu werden. Als Nächstes werde ich „The Handmaid’s Tale“ lesen, ich freue mich sehr darauf.

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Tempus Fugit #296

Auf die Gefahr hin, dass ich euch tierisch nerve, weil ihr es jetzt zum 1000. Mal für heute lest, aber falls ihr noch nicht wählen wart, tut das bitte noch! Ich mag Braun als Farbe für meine E-Reader-Hülle, aber im Parlament hat die Farbe nix verloren, auch wenn sie sich als Blau tarnt!

Diese Woche (aus-)gelesen: 2

  • Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher. Schlicht genial.
  • Fiona Mozley: Elmet. Wie fast alle Man Booker-Bücher dieses Mal: gut, aber nicht überragend. Rezension folgt.

Ich lese gerade:

  • Roger Clarke: A Natural History of Ghosts – 500 Years of Hunting for Proof. Das Buch wollte ich schon seit Ewigkeiten lesen. Ich bin allerdings so ein richtiger Hosenscheißer, wenn es um das Thema geht. Ich war gestern Abend nach nur 2 Seiten schon starr vor Angst. Musste tatsächlich den Fernseher einschalten als Beruhigung und im Bett was ganz anderes lesen. Deshalb:
  • The Queen (of Twitter): Gin o‘ Clock

Neuzugänge: 3

  • Roger Clarke: A Natural History of Ghosts
  • George Sand: Sie sind ja eine Fee, Madame!: Märchen aus Schloss Nohant. Das habe ich in jungen Jahren mal aus der Bücherei ausgeliehen und ich glaube, ich habe es geliebt. Eine Booktuberin erwähnte George Sand letztens, da ist mir dieses Buch eingefallen und ich hab mir gleich mal eine Ausgabe zum Rereaden besorgt. Kommt daher nicht auf den SuB.
  • Fiona Mozley: Elmet (E-Book)

Diese Woche (aus-)gehört: 0

Ich höre gerade:

  • Philip Pullman: The Subtle Knife. Ich liebe es noch mehr als damals.

Hörbuchneuzugänge: 0

Geguckte Filme/DVDs:

  • The Man in the High Castle, Staffel 1, Folge 5

Gerichte der Woche:

Vollkornspaghetti mit Kürbis-Ricotta-Sauce

Gnocchi mit Wirsing in (veganer) Dijonsenf-Rahmsauce

Die obligatorische Kürbissuppe 🙂

Heute werde ich noch stricken, Booktube gucken und lesen (mal was ganz anderes). Außerdem mich wahrscheinlich leider wahnsinnig ärgern und dafür schämen, dass die AfD wirklich in den deutschen Bundestag einzieht.

Mal sehen, ob ich heute Abend wieder so Schiss habe beim Lesen. Muss gleich mal gucken, was das Fernsehprogramm so als Hintergrundberuhigung bietet (Star Wars hat gestern super funktioniert, Stirb Langsam leider gar nicht).

Außerdem naht die Buchmesse und ich habe noch keinen Blick ins Programm geworfen. Könnte ja immer noch schiefgehen mit meiner Teilnahme.

Ich wünsche uns allen ein möglichst positives Wahlergebnis und euch eine schöne Woche!

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(c) Penguin Random House

Auf Deutsch unter dem Titel „Underground Railroad“ bei Hanser erschienen

Georgia, Mitte des 19. Jahrhunderts: Cora ist eine Sklavin der dritten Generation und lebt auf einer Plantage mit einem besonders sadistischen Herren. Caesar, ein anderer Sklave, versucht mehrfach, Cora zur Flucht zu überreden, doch Cora musste schon mitansehen, was ihr Master mit geflüchteten und wieder eingefangenen Sklaven macht. Nur ihre eigene Mutter, die vor Jahren geflüchtet ist, konnte nicht wieder eingefangen werden. Als auf der Plantage eine neue Situation eintritt und Caesar von der Underground Railroad hört, einer unterirdischen Eisenbahn, die geflüchtete Sklaven in den Norden bringt, gelingt es ihm, Cora zur Flucht zu bewegen.

Colson Whiteheads mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneter Roman beruht auf der Annahme, dass es sich bei dem tatsächlich historischen Hilfsnetzwerk für geflüchtete Sklaven, der „Underground Railroad“, deren Name natürlich im übertragenen Sinne zu verstehen ist, wortwörtlich um eine unterirdisch fahrende Eisenbahn gehandelt hat. Ich muss gestehen, dass mich dies ein wenig abschreckte – warum ein solches „unmögliches“, magisches Element einbauen? Das Zeitalter der Sklaverei bietet doch auch ohne Verzerrungen der Geschichte genügend Material und Aufarbeitungsbedarf. Andererseits wurden und werden bereits zahlreiche andere Romane über ebendiese Geschichte geschrieben. Mir war vor Beginn der Lektüre nicht klar, was Colson Whitehead mit seiner alternativen Geschichtsfassung bezweckte, hat man das Buch gelesen, wird dies jedoch deutlich.

Cora landet bei ihrer langwierigen Flucht in die Freiheit an verschiedenen Stationen, South Carolina, North Carolina, Tennessee, Indiana, stets verfolgt von einem eingefleischten Sklavenjäger, dem sie mehrfach nur knapp entkommt. Auch in den anderen Staaten sieht die Situation etwas anders aus, als wir es aus der Geschichte kennen. In South Carolina etwa werden die Sklaven scheinbar wohlwollend aufgenommen, man gibt ihnen ein Bett (wenn auch in einem Schlafsaal) und eine gering bezahlte Arbeit, versorgt sie medizinisch. Wiegen sich die Geflüchteten dort erst einmal in Sicherheit, stellt sich bald heraus, dass die Weißen dort gar nicht primär am Wohlergehen der ehemaligen Sklaven interessiert sind, sondern diese vielmehr kontrollieren und für medizinische Versuche missbrauchen wollen. Der Gedanke an Zwangssterilisationen, Euthanasieprogramme und grausame Experimente durch Mengele und co. im 2. Weltkrieg liegt nicht fern.

Auch in den anderen Staaten findet Cora eine jeweils andere Situation vor – und eine andere Form von Rassismus. Colson Whiteheads Untergrundbahn fährt auf einer Reise durch die verschiedenen Ausprägungen des Rassismus:

„If you want to see what this nation is all about, you have to ride the rails. Look outside as you speed through, and you’ll find the true face of America.“ (Seite 262)

Deshalb die alternative Geschichte. So gesehen ist das eine ziemlich geniale Idee, die Colson Whitehead auch sprachlich ansprechend umgesetzt hat. Lediglich die letzte Begeisterung ist bei mir beim Lesen nicht aufgekommen. Nichtsdestotrotz ein faszinierendes Buch.

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Tempus Fugit #295

Ja, nass und stürmisch kann er auch sein, der Herbst. Aber was ist schöner, als sich, wenn es draußen stürmt, mit einer schönen Tasse Tee auf das Sofa zurückzuziehen und ein gutes Buch zu lesen? 🙂

Diese Woche (aus-)gelesen: 0

Liegt nicht daran, dass mir das Buch nicht gefallen würde, sondern daran, dass es in dieser Woche ein paar Ablenkungen gab und ich manchmal abends die Augen nicht aufbehalten konnte…

Ich lese gerade:

  • Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher

Neuzugänge: 0

Diese Woche (aus-)gehört: 0

Ich höre gerade:

  • Philip Pullman: The Subtle Knife. Ich hatte die Trilogie bisher so in Erinnerung, dass ich den ersten Teil am liebsten mochte. Aber halte fest: Der zweite Teil ist noch viel besser.

Hörbuchneuzugänge: 1

  • Philip Pullman: The Subtle Knife

Geguckte Filme/DVDs:

  • The Man in the High Castle, Staffel 1, Folge 4

Gerichte der Woche:

Zucchini-Ricotta-Gratin

Pilzrisotto

Heute ist eigentlich mein Fernsehabend, aber ich stelle mal wieder fest: Ich würde lieber lesen. So wird das nix mit dem Seriengucken 😉 Was macht ihr heute noch?

Schönen Restsonntag und eine gute Woche an alle!

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Gestern Morgen um 11 Uhr deutscher Zeit war es endlich so weit: Die diesjährige Shortlist für den Man Booker Prize wurde bekanntgegeben. Und nicht nur ich war überrascht 😉

Folgende Bücher wurden nominiert:

4 3 2 1 von Paul Auster

History of Wolves von Emily Fridlund – Rezension

Exit West von Mohsin Hamid – Rezension

Elmet von Fiona Mozley – inzwischen gelesen, Rezension

Lincoln in the Bardo von George Saunders – Rezension

Autumn von Ali Smith

Wie ihr seht, habe ich die Hälfte der Shortlist bereits gelesen, ginge es nur um diese 3 Bücher, würde ich Lincoln in the Bardo nun doch als Sieger sehen. Auf jeden Fall lesen möchte ich noch Elmet von Fiona Mozley, bei 4 3 2 1 bin ich aufgrund des Umfangs noch nicht sicher. Sehr viele wünschen sich, dass Ali Smith den Preis gewinnt, aber ich muss gestehen, dass mich das Buch inhaltlich wirklich gar nicht interessiert. Außerdem mag ich Bücher mit nur wenig Plot nicht. Ich glaube daher eher nicht, dass ich das Buch lesen werde, auch wenn ich damit den favorisierten Titel auslasse.

Sehr überrascht war ich, dass sowohl Emily Fridlund als auch Fiona Mozley als Debütantinnen auf der Shortlist gelandet sind. Zumal „History of Wolves“ von einigen als das schwächste der nominierten Bücher gesehen wurde. Das Buch hat mich nicht umgehauen, aber ich stelle fest, dass es mich von den bisher gelesenen nominierten Titeln im Nachhinein am meisten beschäftigt, die Psychologie der Protagonistin ist doch recht interessant. Ich freue mich daher für Emily Fridlund. Enttäuscht hingegen bin ich, dass Days Without End nicht berücksichtigt wurde. Die Sprache des Buchs ist so einmalig – gleichzeitig roh und wunderschön – meiner Meinung nach hätte es dafür auf die Liste gehört. Exit West mochte ich im Endeffekt lieber als The Underground Railroad, dessen Umsetzung nicht ganz so gelungen ist, daher bin ich mit dieser Nominierung auch einverstanden.

Wie gefällt euch die Shortlist? Habt ihr schon was davon gelesen oder plant ihr, die Titel zu lesen? Welches Buch seht ihr als Siegertitel?

Am 17.10. erfahren wir dann, wer es geschafft hat.

Noch ein Wort zum Deutschen Buchpreis

Vielleicht wundern sich einige von euch, dass ich mich so ausführlich mit dem Booker Prize beschäftige, aber kein Wort über den Deutschen Buchpreis verliere. Das liegt einfach daran, dass mir die diesjährige Longlist überhaupt nicht gefällt. Es standen gerade 3 Bücher darauf, die mich interessierten, Evangelio und Das Floß der Medusa wollte ich ohnehin lesen, Katie habe ich mir dann noch auf die Liste gesetzt. Auf der Shortlist steht somit nur ein Buch, das mich interessiert, und anders als beim Booker Prize ist es hier so, dass die übrigen Bücher mich wirklich üüüberhaupt nicht interessieren. Sorry 🙂

 

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(c) Penguin Random House Audio

Deutscher Titel: Exit West

Dauer: 4h 42 min

Sprecher: Mohsin Hamid

In einer nicht benannten Stadt in einem nicht benannten Land des Nahen Ostens begegnen sich Nadia und Saeed in der Abendschule. Die beiden verlieben sich, während die Situation in dem Land in einem schrecklichen Bürgerkrieg mündet. Nadia und Saeed erfahren von sogenannten „Türen“, die plötzlich an beliebigen Orten entstehen und zu verschiedenen wohlhabenden Ländern führen, und beschließen, zu flüchten.

Selten habe ich erlebt, dass ein für einen so wichtigen Preis wie den Man Booker Prize nominiertes Buch so unterschiedliche Reaktionen bei Menschen hervorruft, auf deren Literaturkenntnis ich vertraue. Die Meinungen gehen wirklich von furchtbar bis wunderbar. Ein häufiger Kritikpunkt ist, dass es keinerlei Erklärung hinsichtlich des Entstehens und der Funktionsweise der Türen zu den reichen Ländern gibt. Ich bin selbst nicht der allergrößte Fan von magischem Realismus, aber Hamid hat hier ein in meinen Augen plausibles Argument: Er wollte sich darauf konzentrieren, wie es dem Flüchtlingspaar in ihrem Zielland ergeht, und nicht auf die Fluchtgeschichte, die in der Realität ja ein eigenes Thema ist. Ich hatte keine Probleme, mich darauf einzulassen, dass diese Türen jetzt nun mal einfach existieren, tatsächlich sind sie ein ziemlich geniales Konstrukt, um die Schilderung der Fluchtproblematik zu umgehen.

Der zweite Kritikpunkt liegt bei Hamids Sprache, die einige Rezensenten als sehr schlecht und unbeholfen empfinden. Tatsächlich scheint Hamid den Lesern der Printausgabe schier unendlich lange Sätze zuzumuten. Zudem sind einige Metaphern, die der Autor wählt, meiner Meinung nach wirklich etwas misslungen. „…with the slow serenity of a masticating cow“? Ernsthaft? Da gibt es noch mehr Beispiele, andere Bilder haben mir aber durchaus gefallen. Ich möchte kein endgültiges Urteil über die Sprache abgeben, ich bin keine Muttersprachlerin und andere können das besser beurteilen. Ich muss jedenfalls festhalten, dass das Problem mit den langen Sätzen beim Hörbuch weniger zum Tragen kommt, da der Autor natürlich weiß, wie er seine eigenen Sätze betonen muss. Da fällt es nicht auf, dass im Print ewig lang kein Punkt kommt. Die Sprache ist ansonsten sehr klar und die misslungenen Metaphern wiegen nicht so schwer, dass ich insgesamt zu einem negativen Urteil käme.

Sehr gut gefallen hat mir die sehr realistische Schilderung der Liebesbeziehung zwischen Nadia und Saeed. Das ist keine Insta-Love-Happy-Ever-After-Geschichte. Vor allem die späteren Kapitel fand ich in dieser Beziehung sehr gelungen.

Nicht nur die Liebesgeschichte ist glaubwürdig und realistisch, auch die Szenarien, die Hamid für die Flüchtlingsmassen entwirft, die durch die Türen in die Industrieländer strömen, sind trotz des Elements des magischen Realismus durchaus plausibel und bieten interessante Denkanstöße.

Ergo: Ich zähle zu den Freunden dieses Romanes, wenn ich auch ich nicht restlos begeistert bin.

Dass der Autor sein Buch selber spricht, bringt neben dem oben genannten Aspekt auch den Vorteil, dass er selbst durch seine pakistanische Herkunft mit leichtem Akzent spricht, der gut zum Thema passt.

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Tempus Fugit #294

Hatte ich schon erwähnt, dass ich den Herbst liebe? Sorry, aber ich genieße das gerade richtig 🙂 Mein knallpinker dicker und langer Schal ist fast fertiggestrickt und dann werde ich eine breite Stola anfangen, in die ich mich auf der Couch einwickeln kann.

Diese Woche (aus-)gelesen: 1

  • Colson Whitehead: The Underground Railroad. 3,5 Sterne. Rezension folgt.

Ich lese gerade:

  • Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher. Ja, ich muss schändlicherweise gestehen, dass ich das Buch erst jetzt lese. Aber besser spät als nie! Und auf Seite 22 hatte ich gestern Abend gleich einen lautstarken Lachanfall. Genau mein Humor 🙂

Neuzugänge: 1

  • Stefan Zweig: Ungeduld des Herzens. Das Kindle E-Book kostet bei Amazon derzeit nix, da hab ich mal zugeschlagen. (Danke für den Tipp, Lesen und mehr!)

Diese Woche (aus-)gehört: 1

  • Mohsin Hamid: Exit West. 4 Sterne, Rezension folgt.

Ich höre gerade:

  • die aktuelle Folge des Books & Blankets-Podcast von Mercedes und Lauren. Exit West habe ich erst heute morgen beendet und noch kein neues Hörbuch heruntergeladen. Ich bin noch nicht ganz sicher, aber wahrscheinlich wird es „The Subtle Knife“ von Philip Pullman werden.

Hörbuchneuzugänge: 0

Geguckte Filme/DVDs:

  • The Man in the High Castle, Staffel 1, Folge 3

Gerichte der Woche:

Spitzkohl-Tomaten-Pfanne mit Erdnuss-Couscous. Aus der aktuellen Köstlich vegetarisch.

Quesadilla mit Bohnencreme und Tomaten-Koriander-Salsa. Ebenfalls aus der aktuellen Köstlich vegetarisch.

Wenn ich richtig höre, ruft mich die Badewanne gerade sehr laut. Dort kann ich dann auch den Podcast weiterhören. Dann werde ich stricken und Booktube schauen (mach ich sooo gerne gleichzeitig!), Essen ist noch genug von gestern übrig. Heute Abend schaue ich dann eine weitere Folge The Man in the High Castle (hab den Sonntag zu meinem Zugeständnis-Fernsehabend erklärt) und ich kann es kaum erwarten, anschließend wieder in die Stadt der träumenden Bücher zu  reisen. Was macht ihr an gemütlichen Herbsttagen am liebsten?

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

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