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Posts Tagged ‘1. weltkrieg’

(c) Hanser

 

Übersetzung aus dem Französischen: Hinrich Schmidt-Henkel

An der französischen Westküste, 1914. Anthime ist mit dem Fahrrad unterwegs, als die Glocken zu läuten beginnen: Es ist Krieg. Schon am nächsten Tag werden er, sein Bruder Charles und weitere Kameraden in der Kaserne eingekleidet und sie marschieren los Richtung Ardennen. Was Anthime und Charles noch nicht wissen: Charles‘ Freundin Blanche bleibt schwanger zurück.

Iris Radisch nannte den 2012 erschienenen Roman von Jean Echenoz „Eines der allerbesten Bücher zum Ersten Weltkrieg“ (Umschlagstext). Was Echenoz mit diesem Buch tatsächlich gelungen ist, ist eine zusammengefasste Schilderung des Erlebens des 1. Weltkrieges aus Soldatensicht auf literarischem Niveau. Einschließlich eindrücklicher Beschreibungen des Grauens, das in den Schützengräben auf die Soldaten wartete. Die Augenwischerei, die Absurditäten des Krieges, die traumgleiche Wahrnehmung der Kampfabläufe, all dies kann Echenoz dem Leser meisterhaft vermitteln.

Was das Buch meiner Meinung nach nicht bieten kann, ist eine tatsächlich fesselnde Geschichte dreier junger Menschen, denn die Charaktere bleiben flach, nur Anthimes Innenleben wird wirklich angekratzt, aber auch nicht in dem Maße, dass eine wirkliche Beziehung zu ihm als Charakter aufgebaut werden kann. Dies ist sicherlich auch der geringen Seitenzahl geschuldet, normalerweise würde ich in einer Geschichte dieses Umfangs eher eine Kurzgeschichte oder Novelle sehen, das passt jedoch nicht dazu, dass mehrere Jahre abgedeckt werden.

Sicherlich hat der Autor sich etwas dabei gedacht, den Roman so kurz zu fassen, meine Vermutung ist, dass er die oben geschilderten Kriegserfahrung ins Zentrum des Geschehens rücken wollte, ohne dass sie von zu starken Charakteren oder einer spannenden Geschichte überlagert werden. Das ist ihm sicher gelungen, es lässt den Leser am Ende des Buches jedoch ein wenig unbefriedigt zurück.

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(c) Audiobuch

Sprecher: Frank Stöckle

Spieldauer: 9 h, 23 min

Albanien, kurz vor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs. Der Marinefunker Sebastian Stichnote gehört zu den Truppen, die Wilhelm zu Wied, den damaligen deutschen Fürsten von Albanien, schützen sollen. Stichnote verliebt sich in eine Einheimische, muss jedoch nach einer Auseinandersetzung mit ihrer Familie das Land verlassen und wird zunächst nach Konstantinopel geschickt, von wo aus er als Teil der Niedermayer-Hentig-Expedition nach Afghanistan aufbricht, wo diese für ein Engagement des Landes im 1. Weltkrieg werben soll.

Steffen Kopetzkys Roman verbindet historische Ereignisse und Personen (wie den Expeditionsleiter Oskar Niedermayer) mit einer Abenteuergeschichte rund um den fiktiven Helden Sebastian Stichnote. Die Geschichte setzt mit einem Vorausblick auf das Ende ein (wobei der Ausgang aber unklar bleibt) und springt dann zurück in die Zeit vor dem Ausbruch des 1. Weltkriegs. Gewürzt ist der klassische Abenteuerroman mit einer Liebesgeschichte, viel Lokalkolorit und Einblicken in die politische Situation auf dem Balkan und im Orient. Außerdem sehr interessant: Kopetzky lässt die Offiziere ein Kriegsbrettspiel spielen, in dem sie die Situation und die Entwicklungen im 1. Weltkrieg regelrecht durchspielen. Ein solches Spiel hat es wohl tatsächlich gegeben.

Zu Beginn des Buches geht die Handlung recht langsam voran, bei der Schilderung der nachfolgenden Expedition geht es dann etwas schneller. Ich habe bei der Lektüre öfters an Karl May denken müssen, da ich aber nie selbst Karl May gelesen habe, weiß ich nicht, ob die Assoziation gerechtfertigt ist.

Das Buch haut einen nicht um, aber es ist eine gute, spannende Geschichte, die mich auch sprachlich überzeugt hat. Der Roman steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis, hat es aber leider nicht auf die Shortlist geschafft. Als Siegertitel hätte ich ihn nicht gesehen, aber er ist allemal lesenswert und interessant.

Zum Hörbuch: Das Buch ist meiner Meinung nach sehr gut für eine Hörversion geeignet, man muss sich allerdings aufgrund der komplexen Sätze relativ stark konzentrieren. Frank Stöckle hat mich als Sprecher voll überzeugt, er lässt die verschiedenen Personen je nach Herkunft auch mit dem entsprechenden Dialekt/Akzent sprechen.

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(c) Macmillan Digital Audio

Verlag: Macmillan Digital Audio

Sprecher: John Lee

Ungekürzt, 30 Stunden, 43 Minuten

Deutscher Titel: Sturz der Titanen

Am Vorabend des 1. Weltkrieges. Schauplätze und Charaktere aus Wales, London, Russland, Deutschland und den USA. In Wales der junge Billy Williams, der mit 13 Jahren zum ersten Mal in die Grube einfährt. Seine Schwester Ethel, hochintelligent, Hausmädchen auf dem Anwesen des Earls Fitzherbert, die den Fehler begeht, sich zu verlieben. Ebendieser Earl Fitzherbert und seine Frau, die russische Prinzessin Bea. Fitz‘ Schwester Maud, die für Frauenrechte kämpft. Der junge, deutsche Diplomat Walter von Ulrich, der alles dafür tut, den Krieg zu verhindern. Der junge Amerikaner Gus Dewar, ein Berater von Präsident Wilson. Grigori Peschkow, ein russischer Arbeiter, und sein immer in Scherereien verwickelter Bruder Lew, die unter dem Zarenregime zu leiden haben.

Um diese Charaktere webt Ken Follett seinen genialen Roman, der gleichzeitig eine Geschichtsstunde über den 1. Weltkrieg und über das Ende der Adelsära ist. Dies soll niemanden abschrecken, der sich vor Geschichte graust, das Buch ist höchst unterhaltsam und spannend, mit vielschichtigen, faszinierenden Charakteren, die man schnell liebgewinnt, mit denen man mitleidet oder sich über die man sich aufregt, die einen ob ihres Talents, sich in Schwierigkeiten zu bringen, verzweifeln lassen. Meine Lieblingsfigur: Ethel Williams, bei der man sich recht schnell denken kann, was ihr zu Beginn passieren wird, deren weitere Entwicklung jedoch völlig unvorhersehbar ist.

Ken Follett lässt seine Charaktere auf die Protagonisten des Weltgeschehens treffen, Winston Churchill, Edward Grey, David Lloyd George, Präsident Wilson, Lenin und sogar das britische Königspaar. So werden wir Zeuge dessen, was sich im Vorfeld des 1. Weltkrieges, der Julikrise, dem Krieg selbst und auch danach abgespielt hat. Folletts Interpretation des Krieges ist dabei höchst modern, die Kriegsschuld wird keineswegs nur den Deutschen und Österreichern zugetragen, wie es lange üblich war. Sehr gut finde ich auch Folletts Vorgehensweise, die realen Charaktere Dinge sagen zu lassen, die sie tatsächlich zu einem Zeitpunkt geäußert haben, nur eben in seine Romansituation eingebaut. Das macht das Buch umso überzeugender.

Das Buch ist das beste, was ich bisher von Ken Follett gelesen habe, eine absolute Empfehlung für alle! Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, den ich mir schon heruntergeladen habe.

Zum Sprecher: John Lee vollbringt hier wirklich eine Meisterleistung. Nicht nur sprechen alle Hauptcharaktere mit dem spezifischen Akzent, der ihrer Herkunft entspricht (vor allem bei den Walisern seeehr nett :-)), er gibt bestimmten Personen auch eine ganz individuelle Note, sogar bei absoluten Nebencharakteren. So lässt er etwa Fitz‘ Anwalt absolut snobbish klingen. Auch das Lesetempo ist absolut angenehm. Für den Sprecher gehen ebenso alle Daumen hoch wie für das Buch selbst!

 

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(c) Random House Audio

Sprecher: Frank Arnold

Dauer: 29 Stunden, 16 Minuten

Jahrzehntelang herrschte die Meinung, dass es einfach zum 1. Weltkrieg kommen „musste“, dass ein Krieg einfach fällig war, dass die Hauptschuld am Krieg eindeutig beim Deutschen Reich und Österreich-Ungarn zu suchen sei und dass der Krieg auch von großen Teilen der Bevölkerung befürwortet wurde. In seinem Buch „Die Schlafwandler“ räumt der Christopher Clark gründlich mit dieser landläufigen Meinung auf. Das Buch ist ein unglaubliche Rechercheleistung und zeigt, wie es vielmehr durch individuelle, katastrophale Entscheidungen einzelner Personen zum Krieg kam und dass die Schuld keineswegs so einfach einem oder zwei der damaligen Staaten zugewiesen werden kann. Auch die Kriegsbegeisterung war nicht so weit verbreitet, wie es immer heißt.

Falls ihr die Anschaffung des Buchs erwägt, seid vorgewarnt, es ist sehr, sehr ausführlich und verlangt dem Leser bzw. Hörer einiges ab. Ich hatte vor allem Schwierigkeiten, mir die ganzen Namen zu merken und musste öfter mal bei Wikipedia das Gedächtnis auffrischen. Ganz ohne Zweifel ist es jedoch ein ganz hervorragendes Buch, das zu lesen sich wirklich lohnt.

Verstörend ist Clarks These, dass die Situation in Europa 1914 sich gar nicht so sehr viel von unserer heutigen unterscheidet (Stichwort Terrorismus). Clarks Argumentation ist auch hier eindringlich und überzeugend. Schon aus diesem Grund ist sein Werk ein hochaktuelles.

Der Sprecher Frank Arnold hat mich durchweg überzeugt, er hat eine angenehme Stimme, liest in einem angemessenen Tempo und er kriegt auch die Aussprache der zungenbrecherischen serbischen, bosnischen und kroatischen Namen sehr gut hin.

Ich kann das Hörbuch allen empfehlen, die sich wirklich für die Thematik interessieren.

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(c) Orion Books

Deutscher Titel: Wintergeister

Frankreich, 1928. Freddie Watson ist nie über den Tod seines Bruders im 1. Weltkrieg hinweggekommen. Er ist zur Erholung im Pyrenäengebiet unterwegs, als er von einem plötzlichen Wintereinbruch überrascht wird und sein Auto von der Straße abkommt. Auf dem Weg zu Fuß in das nahegelegene Dorf meint er, eine Stimme zu hören. Im Dorf schließlich findet er schnell eine Unterkunft, deren Besitzerin ihn zu einer Feier einladet, die an diesem Abend im Dorf stattfindet. Dort trifft auf er die schöne, faszinierende Fabrissa, mit der er lange redet, auch über seinen Verlust. Dann geschehen plötzlich merkwürdige Dinge.

Kate Mosse ist mit ihrem Roman „Das verlorene Labyrinth“ bekannt geworden, der auch verfilmt wurde. Wie in diesem Werk spielen auch in diesem Buch die letzten Katharergemeinden eine wichtige Rolle. Ein weiteres Thema ist das des 1. Weltkrieges, der so viele Leben zerstört hat, nicht nur die der Gefallen, und die Bewältung des persönlichen Verlusts. Das Buch beginnt gemächlich, ruhig, doch wenn Freddie erst einmal das Dorf Nulle erreicht, ahnt der Leser bald, was da vor sich geht und wer Fabrissa ist. Das ist aber nicht schlimm, denn der Spannungsbogen beruht eher auf Freddies (sehr langsamer) Realisierung dessen, was um ihn herum vor sich geht, damit, ob er die ganze Wahrheit herausfinden wird, und ob es ihn persönlich weiterbringt.

Der Roman ist nicht wirklich gruselig, der leichte Schauer angenehmer Natur, es handelt sich eher um eine poetisch-schöne, aber traurige Geistergeschichte, die das Interesse am Schicksal der letzten Katharergemeinden im Süden Frankreichs weckt. Gleich nach Beendigung der Lektüre bin ich daher bei Wikipedia gelandet, was für mich immer ein eindeutiges Zeichen ist, dass dieses Buch einen Daumen hoch bekommen sollte.

Sehr gefallen haben mir das wunderschöne okzitanische Lied, das eine Rolle in dem Buch spielt, und die Zusatzinformationen (Karte, Hintergrund, Literaturempfehlungen), die Kate Mosse ihren Lesern gibt.

Auch hat es in mir die Lust geweckt, das besagte „verlorene Labyrinth“ endlich einmal zu lesen.

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(c) Kiepenheuer & Witsch

In der Nähe von Xanten, Ende der 90er Jahre. Die drei Schwestern Gertrud, Paula und Katty, fast 100, 98 und 86 Jahre alt, kommen auf dem Gut, auf dem Katty lebt, zusammen, um Gertruds 100. Geburtstag zu feiern. Katty will Gertrud ausßerdem davon überzeugen, dass sie ihre Wohnung in Xanten aufgeben und zu ihr ziehen sollte. Während der Vorbereitung der Feier erinnern sich alle drei an ihr Leben, die Konflikte und die Verbundenheit unter den Schwestern. Katty findet außerdem eine alte Prozessakte, in der es um eine Scheidung geht, bei der sie offenbar eine gewisse Rolle gespielt hat.

Ich habe dieses Buch gleich aus mehreren Gründen gekauft. 1. Ich liebe Familiengeschichten. Das wisst ihr schon. 2. Ist das nicht eine wunderschöne Aufmachung? 3. Ich bin selbst die mit Abstand jüngste von drei Schwestern, während zwischen der Geburt meiner älteren Schwestern noch kein Jahr lag. Dass die Autorin eine bekannte Fernsehmoderatorin ist, hat dabei keine Rolle gespielt, obwohl ich sie durchaus sympathisch finde.

Die Geschichte hat als Rahmenhandlung die Zusammenkunft der Schwestern in den 90er Jahren, durchsetzt mit Rückblicken auf verschiedene Lebenszeiten, insbesondere auf den 1. und 2. Weltkrieg. Gesthuysen springt dabei nicht nur durch die Zeit, sondern die Perspektive wechselt auch von der einen Schwester zur nächsten. So lernen wir die drei mit ihren Eigenheiten kennen und werden gleichzeitig Zeugen der innigen Verbundenheit zwischen den dreien. Die Geschichte bietet natürlich keinen großen Nervenkitzel, doch es gibt durchaus einen Spannungsbogen, denn man möchte schon gerne wissen, was es mit diesem wohl recht skandalösen Scheidungsprozess auf sich hat, worin die Feindseligkeit Gertruds gegenüber dem verstorbenen Heinrich begründet ist, der für Katty mehr als nur ein Arbeitgeber ist, und wie es dazu kam, dass Paula in den 50er Jahren, als dies noch alles andere als gängig war, geschieden wurde. Die nötige Portion Humor ist dabei natürlich auch vorhanden.

Mir hat dieses Buch wirklich Spaß gemacht, ein schönes Buch über drei faszinierende Frauen, die auf eine längere Lebenszeit und auf mehr Erfahrungen zurückblicken konnten als die meisten.

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(c) Diana Verlag

England 1911: Die junge Cat tritt Ihre neue Arbeitstelle auf dem Land als Dienstmädchen bei einem Pfarrerehepaar an. Wir erfahren gleich, dass es in ihrer Vergangenheit ein dunkles Kapitel gibt: Cat hat in London eine Haftstrafe abgesessen. Die junge Pfarrersfrau Hester Canning will ihr eine Chance geben. Dabei hat die etwas naive Hester selbst ein Problem, denn sie wünscht sich Kinder und versteht nicht, warum ihr Mann Probleme mit körperlicher Nähe hat. Und dann kommt auch noch ein Hausgast hinzu, der ihren Mann mit seinen theosophischen Theorien in seinen Bann zieht.

Genau 100 Jahre später wird die freischaffende Journalistin Leah Hickson von ihrem Ex-Freund nach Belgien eingeladen, denn dort wurde die Leiche eines Soldaten aus dem 1. Weltkrieg gefunden, der zwei mysteriöse Briefe bei sich trug. Er schlägt Leah vor, den Fall zu recherchieren und eine Story daraus zu machen. Leah willigt ein.

Ich liebe Familiengeschichten, in denen es ein dunkles Geheimnis gibt, und, nicht ganz unbeeinflusst von Downton Abbey, finde ich momentan den Zeitraum rund um den 1. Weltkrieg ganz besonders spannend. Da kam mir diese sehr gut lesbare Geschichte von Katherine Webb gerade recht. Langsam erfahren wir mehr über Cat und ihren Hintergrund. Der überwiegende Teil des Buchs spielt sich 1911 ab, die Geschichte um Leah und ihre Recherchen wird immer wieder in etwas kürzeren Episoden eingespielt. Spannung wird natürlich durch das Wissen des Lesers erzeugt, dass sich etwas Schlimmes ereignen wird, denn die Ereignisse von 1911 und Leahs Nachforschungen hängen natürlich zusammen. Das Buch ist für meinen Geschmack nicht nur sehr unterhaltsam, es behandelt auch auf spannende Weise die Themen „Suffragetten“ und „Theosophie“. Auch hier erfährt der Leser stückweise mehr, über die Behandlung von Suffragetten durch die Staatsgewalt und die Theorien der Theosophen, inbesondere, was Elementarwesen angeht. Die Autorin schafft es, über das Buch hinaus Interesse an diesen Themen beim Leser zu wecken. Ich habe nach Abschluss meiner Lektüre gleich im Internet geforscht, habe mir z. B. die in dieser Zeit entstandenen angeblichen Fotos der Feen von Cottingley angesehen. Zum Thema Suffragetten waren mir Details über furchtbare Behandlung inhaftierter Frauen schon aus „Upstairs, downstairs“ bekannt.

Ein weiteres Thema des Buchs ist die Quasi-Leibeigenschaft der Dienerschaft, zumindestens eines einfachen Hausmädchens wie Cat oder einer Küchenhilfe wie ihrer Freundin Tess. Eine Prise Romantik fehlt natürlich auch nicht.

All dies verwebt Katherine Webb geschickt zu einem kurzweiligen, fesselnden Roman, der mir richtig gut gefallen hat.

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