Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘francis linz’

(c) Francis Linz

Auf Robotanien ist das dritte Semester in vollem Gange. Doch Anthony und die anderen Roboterkinder lernen in diesem Semester nicht in ihrer Schule – sie reisen mit ihrem Diener Glomp in einem Zirkuswagen durch die Lande und treten auf, um das Gelernte zu demonstrieren. Doch nach dem, was wir in Band 2 über Anthonys tatsächliche Herkunft erfahren haben, bleibt nicht zu erwarten, dass das lange ereignislos vor sich geht. Zumal am Ende des Semesters die große Inspektion ansteht, und wer die nicht besteht, wird endgültig abgeschaltet. Und dann wird der Zirkuswagen auch schon überfallen…

Francis Linz entführt uns im nunmehr dritten Band der Anthony Noll-Reihe erneut auf den Planeten Robotanien. Und gemeinsam mit Anthony und seinen Freunden Sims, Ramshin und Broms erleben wir natürlich wieder haarsträubende Abenteuer. Das ganze Buch ist wieder vollgepackt mit wirklich originellen Ideen. Ein wenig Kritik habe ich jedoch auch anzubringen. So wird die Handlung stellenweise unterbrochen, um dann völlig von ihr abzuschweifen, was mich ehrlich gesagt ein bisschen gestört hat. Das erzeugt natürlich Spannung, doch ich fand mich dadurch von der eigentlichen Handlung abgelenkt und ich konnte auch nicht immer ganz folgen.

Anders als in Band 2 wechselt Anthony hier wieder zwischen seinem Leben auf der Erde, wo er, jetzt wo seine vermeintlichen Eltern ja sozusagen in einer Waldhütte „schlafen“, bis auf seine Freundin Mathilda allein gestellt ist. Der Hauptteil der Handlung findet jedoch auf Robotanien – und auch noch auf einem anderen Planeten – mehr sei nicht verraten – statt. Dabei erwartet den Leser neben der großen Inspektion noch manche Überraschung, die neugierig darauf macht, wie es weitergeht mit Anthony.

Band 2 ist wieder ein schönes, sehr originelles Buch, viele Elemente habe ich in dieser Form wirklich noch in keinem anderen Fantasybuch gefunden. Daher lohnt sich die Lektüre auf jeden Fall, auch wenn der Umfang des Buches meiner Meinung nach ein wenig zu groß ist.

Ganz herzlichen Dank an Francis Linz für das Rezensionsexemplar!

Read Full Post »

(c) Francis Linz

(c) Francis Linz

In diesem zweiten Band der Anthony Noll-Reihe hat Anthony sich mittlerweile an sein Doppelleben auf der Erde und in Robotanien gewöhnt. In Robotanien stehen die Mittelferien an, die jedoch keine richtigen Ferien sind, denn die Roboterkinder werden von Doktor Wustlonom auf eine Mission geschickt: Sie sollen in Meziloanien den Schatz der Schätze finden. Anthony aka Ant reist mit seinem Teamkameraden Brom. Im Meziloanien gibt es so manches Abenteuer zu bestehen. Dabei trifft Anthony nicht nur auf geheimnisvolle Völker wie die Nardollaner, sondern auch auf sprechende Raben und sogar einen waschechten Geist. Und das größte Abenteuer muss Anthony ganz allein meistern. Wird er den Schatz der Schätze finden?

Im zweiten Teil des Buchs findet sich Anthony auf der Erde wieder. Doch dort stimmt irgendetwas nicht. Anthony fehlt ein ganzer Tag. Das ist noch nie passiert und seine Eltern verhalten sich merkwürdig. Und wie kann es sein, dass die Walkers, die doch bei dem Autounfall damals um Leben gekommen sind, plötzlich wieder auftauchen? Was wollen sie von Anthony? Anthony und seine Freundin Mathilda, versuchen, das herauszufinden.

Auch dieser zweite Band der Reihe hat mir gut gefallen, wenn auch nicht ganz so gut wie der erste. Was mir hier ein bisschen gefehlt hat, waren die Sprünge zwischen der Erde und Robotanien, denn der erste Teil des Buchs spielt sich komplett in der Roboterwelt ab, der zweite komplett auf der Erde. Im ersten Teil habe ich Mathilda vermisst, doch ihr begegnen wir ja in der zweiten Buchhälfte. Während der erste Teil eher eine Abenteuergeschichte ist, erfährt der Leser im ebenfalls spannenden zweiten Teil viel über bisher nur angedeutete Dinge. Es werden jedoch nicht nur Fragen beantwortet, sondern auch neue aufgeworfen. Schlicht genial ist die Auflösung des Ursprungs von Anthonys Namen. Der Schreibstil ist wie schon im ersten Teil etwas ungewöhnlich, aber dennoch gut lesbar. Die Geschichten sind warmherzig und sehr humorvoll, etwa als Anthony im ersten Teil die völlig falsche Kleidung für die Expedition einpackt, was zu einigen Unannehmlichkeiten führt. Fazit: ein schönes Buch, das neugierig auf den nächsten Band macht.

Read Full Post »

Der zweite Band mit Abenteuern des kleinen Anthony in Robotanien und auf der Erde hat mir wieder gut gefallen, wenn auch nicht ganz so gut wie der erste. Die Geschichten sind warmherzig und humorvoll geschrieben. Meine eigentliche Rezension folgt dann nach Erscheinen der Neuauflage 🙂 Noch mal danke für das Rezensionsexemplar, Francis!

Read Full Post »

(c) Francis Linz

Der achtjährige Anthony wacht nach einem Unfall in einer fremden Welt auf. Was ist passiert? Ist er tot und im Himmel? Anthony stellt fest, dass er in dieser anderen Welt kein kleiner Junge ist, sondern ein kleiner Roboter. Und Teil eines Teams aus vier kleinen Robotern. Zum ersten Mal in seinem Leben hat Anthony richtige Freunde, und mit ihnen hat er so manches Abenteuer zu bestehen, nicht nur in der Roboterwelt, sondern auch auf der Erde, auf der er ab und zu auch wieder aufwacht.

Francis Linz legt hier ein wunderbares, fantasievolles Buch vor, das nicht nur Kinder gerne lesen werden. Sein Held Anthony ist so gar nicht, wie man sich einen Romanhelden vorstellt; er ist ein bisschen zu dick, wird in der Schule gemobbt und hat (bisher) keine Freunde. Die Parallelwelt des Romans ist ein echtes Original und sehr spannend, denn sie wirft viele Fragen auf. Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Erdenwelt und der Roboterwelt? Haben alle Roboter einen Gegenpart auf der Erde und wenn, wieso? Was wissen Anthonys Eltern? Und welcher Zusammenhang besteht zum Imperator und der Prophezeiung, die zu Beginn des Buches erwähnt werden?

Die Geschichte ist spannend und kindgerecht – und hält so manche Überraschung bereit. Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch gerade Kindern, die auch Probleme haben, Freunde zu finden oder die gehänselt werden, Mut machen kann. Bei anderen Kindern weckt es vielleicht einen Beschützerinstinkt. In jedem Fall spricht es den Gemeinschaftssinn und den Sinn für Gerechtigkeit an. Ein bisschen unheimlich ist die Vorstellung der „endgültigen Abschaltung“ der Roboter, was es damit auf sich hat, wird bestimmt im Verlauf der Serie auch aufgeklärt.

Der Sprachstil ist interessant, auch wenn mich die markierte Satzstellung stellenweise ein bisschen gestört hat. Ein paar Mal ist mir der Gedanke gekommen, dass manche Wörter für Kinder etwas schwierig sein könnten, aber andererseits, wie sollen Kinder denn neue Wörter lernen wenn nicht durchs Lesen? Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das Buch noch ein sorgfältiges Lektorat nötig hätte, da sich doch so einige Tippfehler eingeschlichen haben.

Mein Fazit: Ein wirklich sehr schönes Buch rund um Fantasie und Freundschaft! Ich bin gespannt auf die weiteren Teile der Reihe.

Vielen Dank an Francis Linz für das Rezensionsexemplar!

Read Full Post »