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Posts Tagged ‘hunger games’

Auf geht’s in die vierte Runde von 52 Bücher! Das Fellmonsterchen hat diese Woche ein Thema, das aktuell grad passend ist. Ich halte mich fußballmäßig aus bestimmten Gründen momentan zwar zurück (ist echt sch…, wenn euer Lieblingsverein sich einen Sch…sponsor aussucht), verfolge die Bundesliga natürlich trotzdem.

Und so lautet denn das Thema:

Zeige uns ein schwarz-weiß-blaues Buch.

Und ich hab sogar auf Anhieb ein passendes gefunden:

(c) Scholastic Children's Books

(c) Scholastic Children’s Books

Ist zugegebenermaßen auch etwas Blutrot dabei. Ich hab eine ausgeprägte Schwäche für Dystopien, und die hatte ich schon lange, bevor diese zum Renner vor allem bei Jugendbüchern wurden. Ich hab schon als 5-Jährige mit Begeisterung „Die dreibeinigen Herrscher“ im Fernsehen gesehen und mit 12 zum ersten Mal einen meiner Lieblingsfilme, „Logan’s Run“ (der auf Deutsch den bescheuerten Titel „Flucht ins 23. Jahrhundert“ trägt). Ganz zu schweigen vom Planeten der Affen. So etwas sorgt bei mir für Gänsehaut.

Auch die Hunger-Games-Trilogie hat mir hervorragend gefallen, wenn auch der vorgestellte zweite Band für mich der schwächste der  Trilogie ist (Rezension hier). Und ja, ich mag Katniss trotz ihrer Schwächen! Abgesehen davon wird sie im Film vom meiner Meinung nach talentiertesten aller Schauspielerküken Jennifer Lawrence verkörpert, das bringt zusätzliche Sympathiepunkte. Freue mich schon auf die Verfilmung von „Catching Fire“!

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(c) Scholastic UK

Achtung: Spoiler für alle, die Band 1 und 2 noch nicht gelesen haben!

Verlag: Scholastic UK

Nachdem sie Katniss aus der Arena gerettet haben, bringen die Rebellen sie und die anderen geretteten Sieger nach Distrikt 13. Dort leben die Einwohner und die Flüchtlinge aus anderen Distrikten in einer weitläufigen Untergrundanlage. Die Rebellen möchten Katniss als „Gesicht“ der Rebellion, als „Mockingjay“ verwenden. Wird sie zustimmen? Was wird aus Peeta, den die Rebellen zurücklassen mussten? Wird der Krieg gegen das Kapitol erfolgreich sein?

Dieser letzte Band der Trilogie unterscheidet sich auf den ersten Blick natürlich von den ersten beiden Bänden dadurch, dass es keine Hungerspiele gibt. Und doch gibt es eine Arena – die Kriegsschauplätze, insbesondere das Kapitol, indem unsere Helden (auch die anderen überlebenden Sieger der Hungerspiele sind mit von der Partie) sich auch dieses Mal bewähren müssen. Ich verrate denke ich nicht zu viel, wenn ich sage, dass das nicht alle überleben werden. Besonders ein Tod ist mir sehr nahe gegangen. Im Verlauf des Buchs erwarten den Leser so einige Überraschungen, die einiges in Frage stellen. Was mir gut gefällt: Es gibt hier nicht nur Schwarz und Weiß, auch manches an der Rebellion ist zweifelhaft, etwa die Präsidentin Coin, ein echter Machtmensch. Gerade für Katniss steht da so manche Frage im Raum, mit der sie nur schwer umgehen kann. Gegen Ende des Buchs überschlagen sich dann die Ereignisse, ich habe die letzten 150 Seiten nur so verschlungen. Das Ende fand ich äußerst gelungen und glaubhaft, auch wenn nicht alles sich so entwickelt, wie ich es mir gewünscht hätte. Was Katniss gegen Ende tut, finde ich sehr, sehr wichtig. Ich musste am Ende weinen, es ist schwierig, zu beschreiben, welches Gefühl das Buch hinterlässt (vor allem, ohne Spoiler einzubauen), ich fühlte mich „bruised“, wie man im Englischen sagen würde, es ist fast so, als ob wie bei den überlebenden Charakteren erst einmal ein Heilungsprozess in Gang kommen müsste. Gleichzeitig ist es aber auch ein versöhnliches Ende. Also genau nach meinem Geschmack. Ich wollte dem Buch zuerst nur 4 von 5 Sternen geben, weil meine Erwartungen an das, was man über den Rest der Welt erfährt, nicht erfüllt wurden. Ich bin aber zu dem Schluss gekommen, dass das das Vorrecht der Autorin ist (es kann ja auch sein, dass man in Panem gar nicht weiß, ob noch irgendwo andere Menschen leben), und da mich das Ende so sehr überzeugt hat, gebe ich dem Buch doch 5 Sterne.

Alles in allem eine großartige, mitreißende Trilogie, die bei mir einen sehr tiefen Eindruck hinterlässt!

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Achtung, Spoiler für alle, die Teil 1 noch nicht gelesen haben!

(c) Scholastic Children’s Books

Verlag: Scholastic UK

Nachdem Katniss und Peeta die Hungerspiele überstanden haben, leben beide in District 12 jeweils in einem Haus für Gewinner der Spiele. Katniss ist, so oft es geht, wieder mit Gale auf der Jagd, zu Peeta hält sie Abstand. Doch dann rückt die Tour näher, die die beiden durch die 12 Distrikte machen müssen. Katniss erhält überraschenden Besuch, der ihr klar macht, dass sie ihre Liebe zu Peeta wirklich sehr überzeugend rüberbringen muss, wenn sie einer Strafe entgehen will. Dabei wird nicht nur sie, sondern auch ihre Familie und Gale bedroht. Wird sie es schaffen, zu überzeugen? Und was erwartet sie, wenn ihr das nicht gelingt?  Der zweite Teil der „Hunger Games“-Trilogie hat mich genauso gefesselt wie der erste. Katniss ist nach wie vor für mich eine sympathische Heldin, deren ironische Art mir sehr gut gefällt. Man merkt jedoch, wie sehr sie ihr Gefühlschaos verwirrt. Peeta bleibt für mich eher ein bisschen blass, nicht, dass ich ihn nicht mag, aber er ist für mich irgendwie ein bisschen zu sehr ein Gutmensch. Als Anführer einer Rebellion der Distrikte wäre er sicher toll, wie Katniss auch an einer Stelle sagt. Aber ich gehöre eindeutig zur Gale-Fraktion 😉 Mein Lieblingscharakter ist wohl Haymitch, ihn mag ich einfach gern. Die Entwicklung der Ereignisse in Richtung einer Rebellion finde ich besonders gelungen, denn mich interessiert ganz besonders der ganze politische Kontext. Was ist wirklich mit Distrikt 13 geschehen? Was befindet sich jenseits der Distrikte, hat Panem denn überhaupt keinen Kontakt zu anderen Ländern? Gibt es überhaupt noch andere Länder? All dies finde ich wahnsinnig spannend, ich hoffe, im dritten Teil werden einige dieser Fragen beantwortet. Die Geschichte nimmt eine dramatische Entwicklung, die während der neuen Hungerspiele in einem unerwarteten Finale mündet, das mir richtig gut gefallen hat, denn es bereitet den Boden für einen spannenden dritten Teil, in dem es um Panem im Ganzen geht. Ich freue mich schon sehr auf „Mockingjay“!

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(c) Scholastic UK

Verlag: Scholastic UK

Ich hab das Buch schon am Montag ausgelesen, wollte mir aber Zeit lassen für die Rezension. Denn ich war total begeistert! Ich neige normal dazu, Bücher und Filme, um die ein Hype entsteht, eher ein bisschen zu meiden, aber dabei kann man auch richtig gute Sachen verpassen! Harry Potter wollte ich zuerst auch nicht lesen 😉

Schauplatz dieser Dystopie ist das Land Panem in Nordamerika. Die USA gibt es schon lange nicht mehr. Aufgrund der Geschichte des Landes ist es irgendwann dazu gekommen, dass jeder der 12 Distrikte des Landes einen Jungen und einen Mädchen pro Jahr zu den Hunger Games schicken muss, einem grausamen Schauspiel, bei dem sich die 24 Jugendlichen gegenseitig töten müssen, bis nur noch eine(r) übrig ist. Die Heldin ist die 16-jährige Katniss, auf deren kleine Schwester das Los fällt, woraufhin sie sich stattdessen freiwillig meldet.

Ich habe vorab schon von Freunden gehört, dass das Buch sehr brutal ist. Darauf war ich also vorbereitet. Mir haben gleich die ersten Kapitel, in denen der Leser an das Land Panem und die Hunger Games herangeführt wird, sehr gut gefallen. Die Lebensituation der Menschen in Distrikt 12 wird eindrücklich geschildert. Ich hätte gern auch etwas darüber erfahren, was die Menschheit durchlebt hat und wie das Land Panem entstanden ist. Trotz der schrecklichen und aussichtslosen Situation, in der sich die Protagonisten befinden, gelingt es Suzanne Collins, auch Humorelemente einzubauen. Einige Leser haben in ihren Rezensionen geschrieben, dass sie nicht ganz warm mit der Protagonistin Katniss werden konnten. Ich kann das nachvollziehen, mir selbst ging es jedoch anders, ich mochte sie von Anfang an und konnte mich wunderbar in sie hineinversetzen. Das könnte eventuell etwas damit zu tun haben, dass ich selbst wie Katniss nicht besonders romantisch veranlagt bin. Das Buch bietet nervenzerreißende Spannung und überraschende Wendungen. Überhaupt ist es einfach hervorragend geschrieben, ich war wirklich begeistert vom Schreibstil von Suzanne Collins. Lediglich an manchen Stellen war ich mir nicht sicher, ob jemand in einer solchen Situation, wie sie in den Spielen herrscht, wirklich so reagieren könnte, wie beschrieben. Am Ende wird schon der Boden für Teil 2 bereitet, den ich auch möglichst bald lesen möchte. Ich hoffe, er ist genausogut.

Eine brillant geschriebene, an Spannung kaum zu übertreffende Dystopie.

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