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Posts Tagged ‘london’

(c) Diogenes

Bath, irgendwann im 19. Jahrhundert. Bartholomew Kettle und seine Schwester Hettie sind Mischlinge – ihr Vater ist ein Sídhe, ein Feenwesen, ihre Mutter ein Mensch. Sie leben mit ihrer menschlichen Mutter in einem heruntergekommenen Viertel von Bath, wo die meisten Feenwesen leben, sie stellen die Unterschicht der Gesellschaft dar. Doch Mischlinge werden von beiden Seiten angefeindet. So sehr, dass Bartholomew und Hettie, bei der ihre Feenherkunft besonderes offensichtlich ist, kaum vor die Tür gehen dürfen. „Die Seltsamen“ werden die Mischlinge genannt. Dann werden plötzlich Mischlingskinder sogar ermordet. Eine vornehme Dame in einem pflaumenfarbenen Kleid, die im Viertel auftaucht, scheint etwas damit zu tun zu haben. Unterdessen gerät der Parlamentsabgeordnete Arthur Jelliby in London ungewollt mit dem Justizminister, dem ersten Sídhe in einer solchen Position, aneinander. Auch er scheint irgendwie verwickelt zu sein.

Stefan Bachmann zählt C. S. Lewis und Charles Dickens zu seinen größten literarischen Einflüssen und hat außerdem eine Vorliebe für Steampunk. Alle drei Elemente sind in seinem Debütroman deutlich zu spüren, gleichzeitig hat er eine ganz eigene Welt erschaffen. Denn seine Feenwesen sind keine schönen, ätherischen Kreaturen, sie sind an die keltische Feenwelt angelehnt und ganz unterschiedlich, teilweise böse, und meistens eher hässlich. Sie haben die Welt der Menschen durch ein Portal betreten, das nun geschlossen ist, und es gab erst einmal auch einen Krieg mit den Menschen. Soweit der Fantasy-Aspekt. Die Feenwesen sind, wie bereits in der Kurzbeschreibung erwähnt, am unteren Rande der anschließend entstandenen Gesellschaft angesiedelt, sie leben oft in ärmsten Verhältnissen, so auch Bartholomew und seine Schwester, die ebenfalls offen als eher hässlich beschrieben werden und auch daher ungewöhnliche Helden sind. Darin ist Dickens‘ Einfluss deutlich zu spüren. Die Menschen haben sich außerdem alle möglichen mechanischen Apparaturen ausgedacht, die ihnen die Arbeit abnehmen, Kutschen werden etwa von mechanischen Pferden gezogen. Steampunk pur! Die Geschichte spielt dementsprechend auch im 19. Jahrhundert, aber die Welt ist eine ganz andere. So gibt es in Amerika etwa noch die britischen Kolonien. Das hat mich auch ein wenig an die Parallelwelt im ersten Teil der „His Dark Materials“-Trilogie von Philipp Pullman erinnert.

Gerade dieses Steampunk-Element, das etwas Neues für mich war, hat mich besonders fasziniert. Die Geschichte ist orginell, die Charaktere sind verschroben, aber liebenswürdig, und das Ganze läuft auf einen Showdown hinaus, der in einem teilweisen Cliffhanger endet. Auch sprachlich hat mich das Buch überzeugt, wobei ich immer wieder dachte, dass ich schon gern das Original gelesen hätte. Es hat mich doch ziemlich erstaunt, wie gekonnt Stefan Bachmann in einem so jungen Alter schreiben konnte. Bei der Lesung auf der Frankfurter Buchmesse betonte er, er sei eben kein „Wunderkind“, er habe sich seinen Schreibstil hart erarbeiten müssen. Er muss sehr früh angefangen haben, um dieses Niveau zu erreichen, wirklich toll.

Ich freu mich schon richtig auf den zweiten Teil und eine erneute Reise in diese spannende Welt!

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(c) Loewe

An Nicks Londoner Schule geht eine geheimnisvolle CD um. Auch Nicks bester Freund Colin hat diese CD und verhält sich seitdem merkwürdig. Immer mehr Schüler erscheinen zeitweise nicht zum Unterricht. Als Nick endlich auch eine Kopie der CD erhält, weiß er warum: Es handelt sich um ein absolut süchtigmachendes Computerspiel. Und dieses scheint nicht nur genau zu wissen, was er tut, sondern es hat offenbar auch ein Anliegen. Das Spiel spielt stellt seinen Anhängern Aufgaben in der realen Welt und das wird zunehmend gefährlicher…

Endlich habe auch ich einmal dieses Buch gelesen, das schon so viele von euch begeistert hat. Und ich kann es nachvollziehen, es liest sich ganz prima und ist wirklich spannend. Zu Beginn hatte ich ein bisschen Zweifel an der Hauptperson Nick, da ich die Befürchtung hatte, dass er ein Bully ist, sowas kann ich nämlich gar nicht leiden. Doch schnell stellt sich heraus, dass Nick schon in Ordnung ist. In der ersten Hälfte des Buchs möchte man ihm immer wieder sagen: „Lass das Spiel, das ist gefährlich!“ Aber für den Leser ist es wichtig, dass Nick das Spiel richtig kennenlernt, damit klar ist, womit die Schüler es zu tun haben. Wie das Spiel es schafft, dermaßen interaktiv zu sein, ist vollkommen unklar und zeichnet sich erst Richtung Auflösung ab. Ich dachte zwischendurch des Öfteren, dass diese oder jene Sache gar nicht sein kann, aber die vermeintlichen Logiklücken kären sich dann auch mit der Auflösung. Die Spielszenen selbst machen auch richtig Spaß, wobei die ganze Kämpferei ja nix für mich wäre. Aber das sagt sich so leicht, wenn man erst mal in so einem Spiel drin ist, kann man sich dem wahrscheinlich nur schwer entziehen.

Eine kleine Romanze muss es natürlich auch geben, aber die steht angenehmerweise nicht im Vordergrund. Nur an einer Stelle fand ich es dann doch etwas kitschig 😉

Die Auflösung schließlich ist gut durchdacht und hat mir richtig gut gefallen. Ein rundum empfehlenswertes Jugendbuch!

 

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(c) Canongate

Deutscher Titel: Der verborgene Fluss

Sydney, frühes 19. Jahrhundert. Der junge Londoner Fährmann William Thornhill wurde in London aufgrund bitterer Armut zum Dieb – und dabei erwischt. Auf Diebstahl stand die Todesstrafe, doch er hat es geschafft, dass sein Urteil abgemildert wurde. Es lautet nun: Deportation. Und so ist Thornhill mit seiner Frau Sal und den beiden Kindern, das jüngere noch auf dem Schiff geboren, in Sydney angekommen und hält es erst einmal für die Hölle. Wie wird es der Familie in dem so fremden Land ergehen?

Ich sage gleich vorweg: Wenn euch Auswandererromane interessieren und vielleicht auch Australien, dann ist das das richtige Buch. Hier wird nichts beschönigt, weder im ersten Teil, in dem Thornhills Jugend in bitterster Armut in London erzählt wird, noch in den weiteren Teilen, die dann in Sydney und Umgebung angesiedelt sind. Schon die Schilderungen des ursprünglichen Sydney treiben dem Leser Schauer über den Rücken, man kann sich die heute schillernde Stadt kaum noch so vorstellen. Schon in der ersten Zeit der Thornhills in Australien gibt es erste Konflikte mit den Aborigines, doch richtig ernst werden diese, als Thornhill ein Stück Land entdeckt und es unbedingt haben will. Schön dargestellt die unglaubliche Arroganz, mit der die Siedler davon ausgehen, dass Ihnen das Vorrecht gebührt: Die Aborigenes bebauen und nutzen das Land ja ohnehin nicht angemessen! Und sie haben ja noch den ganzen Rest Australiens! Dass diese Rechnung nicht aufgeht, so weit denken die Siedler natürlich nicht, auch nicht Thornhill, dessen Einstellung gegenüber den rechtmäßigen Bewohnern des Landes noch gemäßigt ist. Es kommt, wie es kommen muss, Gewalt bricht aus.

Ich habe das Buch über einen Kindle-Deal des Tages gekauft, zuvor hatte ich nichts davon gehört. Umso beeindruckter war ich vor allem von der eindringlichen Sprache Grenvilles. Das ist kein historischer Roman von vielen, sondern wirklich gute Literatur. Ich muss zugeben, dass mir der Beginn der Geschichte, der in London spielt, besonders gut gefallen hat, das liegt aber wohl daran, dass mich das London des 19. Jahrhunderts eben besonders fasziniert.

Das Buch ist eine absolute Empfehlung, ich habe auch die Fortsetzung auf dem Kindle und freue mich schon darauf!

 

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(c) Orion Books

Deutscher Titel: Call the Midwife – Ruf des Lebens

Ende der Fünfziger Jahre kommt die junge Krankenschwester Jennifer Lee ins Londoner East End, um dort in Nonnatus House, einem kleinen, von Nonnen geleiteten Krankenhaus als Hebamme zu arbeiten. Was sie dort erlebte, sowohl in beruflicher als auch menschlicher Hinsicht, erzählt sie in diesem Buch.

Die Erinnerungen von Jennifer Worth (geb. Lee) haben mich von der ersten Seite an gefesselt. In der Einführung erzählt sie etwas über die allgemeine Situation im Londoner East End und die Geschichte der Hebammen in England im 19. Jahrhundert und im frühen 20. Jahrhundert. Beides ist erschreckend – unfassbare Sterblichkeitsraten bei gebärenden Frauen und Neugeborenen, die nicht vorhandene Anerkennung des Hebammenberufs, die Unwissenheit, die immer noch herrschte, die Umstände, unter denen Frauen Kinder zur Welt bringen mussten. Und die Zustände, in denen Menschen in den Londoner Slums noch in den 50er Jahren lebten und mit denen sich die inzwischen anerkannten und gut ausgebildeten Hebammen konfrontiert sahen.

Die folgenden Kapitel handeln dann von Episoden, die sich in Nonnatus House zutrugen, und zwar nicht in nüchtern dokumentarischer Erzählweise, sondern voller Humor, Menschlichkeit und Weisheit. Man merkt Jennifer Worth die Liebe zu ihren Kolleginnen und den Nonnen an, etwa Sister Monica Joan, die offenbar wirklich so skurril war, wie sie in der Fernsehserie dargestellt wird. Die Geschichten sind absolut spannend und wunderbar zu lesen, auch wenn einige Kapitel auch schlimme Erlebnisse wiedergeben. Vor allem das Kapitel über einen Eklampsiefall hat mich zutiefst erschüttert. Doch auch diese schlimmen Erlebnisse gehören zum Alltag einer Hebamme. Inzwischen sind natürlich viele Gefahren der Schwangerschaft durch enge Kontollen und verbesserte Medizin sehr selten geworden. Dem gegenüber stehen herzerwärmende Kapitel, etwa über die glückliche Familie mit 24 Kindern (auch das Geheimnis dieser Ehe wird gelüftet ;-)). Was mir auch sehr gefallen hat, war die Darstellung der Menschen, die im East End lebten – einerseits in katastrophalen Zuständen, andererseits aber in einem festen sozialen Gefüge mit einer ausgeprägten Kultur. Am Ende des Buchs findet sich noch ein Anhang über den Cockney-Dialekt, den ich mit größtem Vergnügen gelesen habe. Ich habe dabei sogar die Aussprache der Wörter und meinen „glottal stop“ geübt, was Riesenspaß gemacht hat und mich immer wieder zum Lachen gebracht hat.

Ich empfehle dieses Buch wärmstens weiter, einige Stellen sind nicht leicht zu verdauen, aber es ist einfach ganz wunderbar erzählt. Ich freue mich schon sehr darauf, die Fortsetzungen zu lesen!

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(c) Disney Hyperion

Deutscher Titel: Die Pforte des Magiers

Drei Jahre, nachdem der Golem in London sein Unwesen trieb, ist Dschinn Bartimäus nur noch ein Schatten seiner selbst, denn Nathaniel aka John Mandrake hat ihn seitdem unaufhörlich eingesetzt. John Mandrake ist inzwischen zu einem wichtigen Minister aufgestiegen und verfolgt seine Ziele wie immer unerbittlich. Widerstandskämpferin Kitty hat sich ihrerseits inkognito einiges Wissen zum Thema Zauberei angeeignet und verfolgt damit ein ganz bestimmtes Ziel. Ungemach droht dieses Mal von einer unerwarteten Seite. Bestimmte Zauberer haben eine neue Technik ausprobiert, deren Gefahr sie völlig unterschätzen…

Der finale Band der Bartimäus-Reihe beginnt weniger rasant als seine Vorgänger, und doch fühlt man sich als Leser direkt gut aufgehoben. Zunächst werden wir in die Vergangenheit entführt, ins alte Ägypten, in die Zeit, als Bartimäus dem jungen Ptolemäus diente. Immer wieder wird die aktuelle Handlung durch diese Rückblicke unterbrochen, und wir erfahren endlich mehr über jenen Ptolemäus, mit dem Bartimäus so viel zu verbinden scheint. Gerade diese Rückblicke haben mir sehr gut gefallen. In der Gegenwart kommt Nathanial vorerst mal wieder von seiner unsympathischen Seite rüber, obwohl der arme Bartimäus kaum noch kriechen kann, lässt er ihn weiter Aufträge erfüllen statt ihn an den anderen Ort (the other place, ich weiß leider nicht, wie dieser in der Übersetzung heißt) zu entlassen, wo er sich erholen könnte. Doch im Laufe der Geschichte muss Nathaniel seine Haltung immer mehr überdenken und darf sich schließlich von seiner starken Seite zeigen. Es kommt zu ungeahnten Bündnissen. Dies äußert sich unter anderem auch in den Fußnoten, mir sind Bartimäus-Fußnoten in Kapiteln aufgefallen, die eigentlich nicht aus seiner Sicht geschildert werden. Der Humor kommt trotz aller Gefahren natürlich wieder nicht zu kurz, es ist wieder ein Vergnügen, die herrlichen Fußnoten zu lesen und die Darstellung einiger Dämonen auf ungewohntem Terrain ist einfach herrlich. Der finale Showdown beginnt schon relativ früh, plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und Nathaniel, Bartimäus und Kitty müssen gegen übermächtige Gegner antreten. Das Ende ist stimmig. Viel mehr möchte ich darüber nicht sagen, da ich sonst zu viel verraten würde. Es war ist ein würdiger Abschluss einer wunderbaren Trilogie.

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Auf den letzten Drücker bin ich mal wieder dabei! Und diese Woche hat das Fellmonsterchen ein ganz besonderes Thema für uns:

Olfaktorische Literatur. Es gibt ja so Werke, bei denen zieht der Geruch aus der Geschichte, ob Duft oder Gestank ist dabei fast zweitrangig, direkt in den Raum des Lesers. Manche Bücher stinken aber auch einfach tatsächlich, nach irgendeiner chemischen Substanz, die einem eigentlich was sagen sollte. Und natürlich die nicht zu verachtenden Ausdünstungen jungfräulicher Bücher, welche zum allerersten Mal aufgeschlagen werden…

Das Buch, das da offensichtlich „hier“ schreit, ist natürlich „Das Parfum“ von Patrick Süskind. Damit wir aber nicht alle denselben Artikel schreiben, überlegen wir uns alle was anderes 😉

Mein erster Gedanke war, ein gewisses Buch von einem Herrn Sarrazin zu nennen, weil das zum Himmel stinkt, dann hatte ich aber noch eine andere Idee:

(c) Albrecht Knaus Verlag

Peter Ackroyd: London – Die Biografie

Warum? Könnt ihr euch vorstellen, wie es in den Gassen des alten Londons gestunken haben muss?!

Ich habe das Buch vor einigen Jahren im Original gelesen. Ich habe lange gebraucht, und dennoch denke ich darüber nach, es noch einmal zu lesen. Es ist einfach dermaßen vollgepackt mit Informationen! London ist für mich neben Rom die wohl interessanteste und geschichts- sowie geschichtenträchtigste Metropole der Welt, seine Geschichte ist faszinierend. Darum lege ich dieses Buch jedem London-Fan ans Herz. Außerdem solltet ihr auch den Roman „London“ von Edward Rutherfurd lesen, der die Geschichte Londons wie in Rutherfurds Büchern üblich anhand der Geschichte mehrerer Familien über die Jahrtausende erzählt.

Viel Spaß beim Schmökern!

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(c) Virago

Deutscher Titel: Das rote Band

Die 14-jährige Mary lebt mit Mutter, Stiefvater und kleinem Bruder im London der 1760er Jahre in ärmlichen Verhältnissen. Es gibt Familien, denen es noch schlechter geht, doch ihr Leben ist geprägt von Armut und der Sehnsucht nach etwas Besserem. Vor allem schöne Kleider bewundert sie. Sie genießt in einer kirchlichen Einrichtung dennoch eine bescheidene Bildung. Doch dann kommt der Tag, als sie den Straßenhändler mit einem roten Band sieht, wie sie es an einer Prostituierten gesehen hat. Er bietet ihr das Band für das Einzige an, was ein junges Mädchen wie sie anzubieten hat: ihren Körper. Und ehe sie sich versieht, ist es passiert.

Ich liebe historische Romane, die die jeweilige Zeit so zeigen, wie sie war, und das schonungslos. Und so ein Buch ist dieser Roman der mittlerweile durch „Room“, das für den Booker Prize nominiert war, sehr bekannten Autorin Emma Donoghue. Das Leben der armen Bevölkerungsschichten in London zeichnet sie unglaublich lebendig und bunt wie die Kleider der Prostituierten, der sogenannten „Slammerkins“, die in dem Buch das Bild schlechthin für diesen Stand sind. Wer Romantik oder Ähnliches erwartet, ist bei diesem Buch falsch, das kann ich gleich sagen. Aber gerade das gefällt mir an dem Buch so gut: Es wird geschildert, wie gnadenlos diese Zeit war. Mary wäre heutzutage wahrscheinlich jemand, der zumindest eine gute Chance auf Erfolg hat, denn sie ist wahnsinnig ehrgeizig, doch dieser Ehrgeiz konnte in dieser Zeit praktisch nicht befriedigt werden, sodass Mary katastrophale Entscheidungen trifft. Dabei hat sie die Chance auf ein – zumindest halbwegs – besseres Leben, doch ihr Ehrgeiz ist auch hierfür zu groß. Da gleich am Anfang des Buches klar wird, dass sie scheitern wird, verrate ich damit nicht zu viel. Ich habe überlegt, ob das die Spannung im Buch reduziert, doch Marys Schicksal ist weniger der Gegenstand des Buches als die Frage, wie es dazu kommen konnte. Erst im Nachwort der Autorin habe ich erfahren, dass es Mary Saunders wirklich gab, aber nicht viel über sie bekannt ist. Emma Donoghue liefert mit ihrem Roman eine plausible Interpretation der wenigen Fakten über sie, die wir kennen.

Eine absolute Empfehlung! Ich wünsche mir mehr Historisches von Emma Donoghue.

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