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(c) Arena Verlag

Achtung, Spoiler für diejenigen möglich, die „Rubinrot“ noch nicht gelesen haben!

Ein bisschen kurz wird meine Rezension zu diesem Buch ausfallen. Und das nicht, weil es mir nicht gefallen hätte oder es nichts darüber zu sagen gäbe, es ist nur einfach so, dass ich den Eindruck habe, die Trilogie müsste eigentlich ein Buch sein. Denn wie schon Rubinrot endet auch Saphirblau irgendwie mittendrin. Aber ich will ja nicht zu viel verraten. Ich bin wohl einfach seitenstärkere Bücher gewohnt und dann einfach überrascht, wenn nach 400 Seiten schon wieder Schluss ist, obwohl die Geschichte ja noch nicht zu Ende ist 😉

Ich verzichte daher auch auf eine Zusammenfassung des Inhalts, die Geschichte geht genau da weiter, wo Rubinrot aufgehört hat. In lockerleichten, vergnüglichen Schreibstil erfahren wir, wie es mit Gwendolyn und Gideon weitergeht. Das spannendste sind dabei natürlich die Zeitreisen, die wirklich Spaß machen, umso mehr, als Gwendolyn ja gänzlich unvorbereitet ist auf ihre Aufgabe. Für eine weitere Portion Humor sorgt der Wasserspeicher Xemerius, oder besser gesagt dessen Geist, den als solcher natürlich nur Gwendolyn sieht und hört. Das Buch hält, was der Vorgänger verspricht, und hinterlässt große Lust bei mir, den Abschluss der Trilogie, „Smaragdgrün“, auch so schnell wie möglich zu lesen.

Ein schönes Stück humorvoller Jugendliteratur, das wirklich ganz viel Spaß macht.

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(c) Arena Verlag

In der Familie der sechzehnjährigen Londonerin Gwendolyn gibt es ein seltenes Gen: das Zeitreise-Gen. Alle denken, dass Gwendolyns Cousine Charlotte das Gen geerbt hat, doch plötzlich deutet alles darauf hin, dass Gwen stattdessen das Gen in sich trägt. Im Gegensatz zu Charlotte wurde sie jedoch kein bisschen darauf vorbereitet. Wie wird sie mit ihrer Gabe umgehen und was hat es mit dem Geheimbund auf sich, der mit der Gabe in Zusammenhang steht?

Im Gegensatz zu den meisten Bloggern bin ich erst durch den Film wirklich auf das Buch aufmerksam geworden (ja, ich mag den Film, auch jetzt noch. Er hat mich zum Lachen gebracht). Mir war diese chaotische Teenagerin gleich sympathisch. Das hat sich auch in dem Buch bestätigt, das ich sehr gern gelesen habe. Kerstin Giers warmer, humorvoller Erzählstil gefällt mir. Das Buch liest sich lockerleicht, wobei ich den Spannungsbogen nicht wirklich beurteilen kann, da ich ja den Film schon gesehen hatte. Die Charaktertiefe ist in diesem ersten Buch nach meinem Empfinden noch hauptsächlich auf Gwendolyn beschränkt, die das Buch eindeutig von Anfang bis Ende dominiert, ich erwarte, dass wir in den beiden Folgebänden auch die anderen Zeitreisenden Gideon, Paul und Lucy noch etwas näher kennenlernen werden. Das Ende des Buchs hat mich dann doch noch etwas überrascht, denn da kommt noch etwas ans Licht, was mir im Film nicht klar geworden ist. Ich hätte mir noch ein paar Zeitreisen mehr gewünscht, das lässt der Umfang des Buches jedoch nicht zu und auch hier gehe ich davon aus, dass da in den folgenden Büchern noch mehr kommt. Ein wirklich schönes Buch, vor allem, aber nicht nur, für Jugendliche!

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